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Chapter 0033

Auteur: Marlize Beneke
Ashley...

Ich sah mich ein letztes Mal im Spiegel an und seufzte. Egal, was ich tat oder wie viel Make-up ich auftrug, ich konnte die dunklen Ringe unter meinen Augen nicht verbergen. In der vergangenen Nacht hatte ich mich hin und her gewälzt. Ich hatte nicht schlafen können, weil ich Angst davor hatte – und immer noch Angst hatte –, ihn noch einmal zu heiraten. Doch wie er gesagt hatte, hatte ich keine andere Wahl. Ich musste das für meine Kinder tun, damit sie mir nicht weggenommen wurden, u
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  • Die Milliardärserben----KLAUS   350

    Rosa …Ich kam gerade noch rechtzeitig im Büro an. Als ich den Raum betrat, sah ich Brigitta mit dem Kopf auf dem Schreibtisch liegen.„Sieht so aus, als hätte jemand letzte Nacht nicht viel Schlaf bekommen“, bemerkte ich.Sie hob den Kopf und rieb sich mit beiden Händen übers Gesicht.„Ja. Ich konnte nicht schlafen und bin erst nach vier eingeschlafen.“„Du meinst wohl, Adam hat dich wachgehalten?“, fragte ich grinsend.Sie funkelte mich an.„Ashton … Ich bringe diesen kleinen Mistkerl um, den du deinen Freund nennst.“Ich lachte leise und schüttelte den Kopf.„Er ist nicht mein Freund.“So sehr ich mir auch wünschte, dieser Satz wäre nicht wahr, entsprach er doch den Tatsachen. Schließlich war ich noch verheiratet.„Na gut, dann dein Sexpartner?“, fragte sie und wackelte mit den Augenbrauen.„Nein. Wir haben noch nicht miteinander geschlafen, weil ich immer noch verheiratet bin – falls du das vergessen hast.“„Und warum hat er dann bei dir übernachtet? Erzähl mir bloß ni

  • Die Milliardärserben----KLAUS   349

    Rosa …Als mein Wecker klingelte, schlug ich die Augen auf. Ich drückte auf die Schlummertaste und blickte lächelnd zu dem griechischen Gott neben mir hinüber. Ich konnte kaum glauben, dass er letzte Nacht hier geschlafen hatte.Wir hatten über alles geredet, was uns in den Sinn gekommen war, bis ich schließlich eingeschlafen war. Ich musste zugeben, dass dies der beste Schlaf gewesen war, den ich seit Monaten gehabt hatte.Ashtons schwarzes Haar war ihm auf die Stirn gefallen. Ich wollte mit meinen Fingern hindurchfahren, aber ich wollte ihn nicht wecken. Er sah friedlich aus, während er hier neben mir lag.Ich musste aufhören, ihn wie eine Stalkerin anzustarren. Ich beschloss aufzustehen, bevor er mich dabei erwischte, wie ich ihn anstarrte, aber nicht, bevor ich ihm noch eine Haarsträhne aus der Stirn gestrichen hatte.Diese Bewegung brachte ihn dazu, die Augen zu öffnen.„Guten Morgen, mia bella“, sagte er mit seiner rauen Morgenstimme.Seine Stimme klang unglaublich sexy, u

  • Die Milliardärserben----KLAUS   348

    Rosa …„Es fühlt sich irgendwie seltsam an, all diese Komplimente von dir zu hören. Armando hat mir nie welche gemacht, ganz gleich, was ich tat. Er mochte weder Küssen noch Kuscheln. Er schlief mit mir und verschwand danach Gott weiß wohin.“Ich schüttelte den Kopf und versuchte, all das zu verdrängen, was er mir angetan hatte, wenn er nach einer durchzechten Nacht nach Hause gekommen war. Lange hatte ich gehofft, dass er irgendwann wieder zu dem Mann werden würde, der er einmal gewesen war. Doch schließlich begriff ich, dass alles nur gespielt gewesen war.Er wollte mich lediglich an seiner Seite haben, um mich bei Veranstaltungen vorzeigen zu können. Ich war nichts weiter als seine schöne Begleitung. Seine Trophäenfrau.„Er ist ein Idiot, weil er dir das angetan hat. Wenn du meine wärst, würde ich dich niemals so behandeln. Ich würde dir jeden Tag zeigen, wie viel du mir bedeutest, und dir jede einzelne Sekunde sagen, wie wunderschön du bist.“Während ich ihm zuhörte, breitete

  • Die Milliardärserben----KLAUS   347

    Rosa …Ich wartete auf ihre Antwort. Ich hatte ihr bereits zurückgeschrieben, aber sie hatte meine Nachricht noch nicht gelesen.Ich fragte mich, was sie wohl gerade davon abhielt, mir zu antworten.„Schwänze machen also wirklich alles besser?“, hörte ich plötzlich Ashtons Stimme.Ich blickte auf und sah ihn neben mir stehen. Er hatte gerade meine Nachricht gelesen.Oh, verdammt. Das konnte ja nur passieren.Ich hoffte inständig, dass er meine Antwort nicht gesehen hatte.„Seit wann bist du hier?“, fragte ich und stand auf.Wann war er überhaupt gekommen? Warum hatte ich ihn nicht bemerkt?Ashton legte einen Arm um meine Taille.„Brigitta und Adam müssen heute Abend wohl zusammen sein. Ich habe nämlich auch eine Nachricht von ihm bekommen. Ich frage mich, was zwischen den beiden läuft.“„Ja, Brigitta hat immer ein Lächeln im Gesicht, wenn sie über ihn spricht oder wenn er mit ihr redet. Ich frage mich auch, ob die beiden zusammen sind.“Ich legte meine Arme um seinen Hals.

  • Die Milliardärserben----KLAUS   346

    Brigitta …Nachdem Rosa mich angerufen hatte, konnte ich nicht mehr einschlafen. Ich wusste, dass sie an sich selbst zweifelte und meinen Rat brauchte. Adam lag neben mir und strich über meine Beine, während ich Rosa schrieb.„Wem schreibst du um diese Uhrzeit?“, fragte er und küsste mich auf die Schulter.„Rosa.“Ich schickte ihr noch eine Nachricht und fragte mich, ob die beiden inzwischen bereits miteinander schliefen.„Warum? Ist etwas passiert?“Ich schüttelte den Kopf und sah ihn an.„Nein. Ashton ist bei ihr.“„Was? Hat er ihr endlich gestanden, was er für sie empfindet? Verdammt, wir müssen den beiden helfen.“Er sprang auf und vergaß dabei völlig, dass er noch nackt war.Oh, was würde ich nur zu gern noch einmal mit seinem Schwanz anstellen.Mit einem breiten Grinsen ließ ich meinen Blick über ihn gleiten.„Gefällt dir, was du siehst?“, fragte er und wackelte mit den Augenbrauen.„Und wie. Ich glaube, ich reite dich noch einmal, bevor ich ihr zurückschreibe.“Was

  • Die Milliardärserben----KLAUS   345

    Rosa …Ich konnte kaum glauben, was Ashton mir gestanden hatte. Ich wollte ihm sagen, dass ich ebenfalls Gefühle für ihn hatte, doch ich hatte Angst. Unzählige Was-wäre-wenn-Szenarien gingen mir durch den Kopf.Trotzdem hatte ich ihn hereingebeten. Nun saß er an meinem kleinen Esstisch, während ich weiter an meiner Präsentation arbeitete. Er hatte mir zwar seine Hilfe angeboten, doch das war etwas, das ich allein schaffen musste.„Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe Hunger. Ich hole uns etwas zu essen. Bin gleich wieder da.“Ashton küsste mich auf die Wange und ging hinaus.Ich nutzte die Gelegenheit, um Brigitta anzurufen. Ich musste ihr erzählen, was passiert war. Vielleicht konnte sie mir einen Rat geben.„Rosa? Ist alles in Ordnung?“, fragte Brigitta nach einigem Klingeln.Ich lachte leise. Sie machte sich immer sofort Sorgen, wenn ich sie so spät am Abend anrief.„Alles ist in Ordnung. Ich muss mit dir über etwas reden.“„Rosa, es ist Mitternacht. Ich dachte sc

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