LOGINDie Schatten meiner Vergangenheit Vor einem Jahr wurde Angels Leben in einer einzigen Nacht zerstört. Nachdem ihre Eltern brutal ermordet wurden, musste sie fliehen, ihre Identität aufgeben und alles zurücklassen, was sie jemals geliebt hatte. Unter einem neuen Namen versucht sie in einer fremden Stadt ein normales Leben aufzubauen. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht so leicht begraben. Jede Nacht wird sie von Albträumen verfolgt, und die Angst, entdeckt zu werden, begleitet jeden ihrer Schritte. Als ein geheimnisvoller und gefährlich attraktiver Mann ihren Weg kreuzt, gerät ihre mühsam aufgebaute Welt ins Wanken. Seine kalten Blicke scheinen mehr über sie zu wissen, als er sollte, und schon bald erkennt Angel, dass ihre Flucht möglicherweise nie wirklich beendet war. Während dunkle Geheimnisse ans Licht kommen und alte Feinde näher rücken, muss Angel entscheiden, wem sie vertrauen kann. Doch in einer Welt voller Verrat, Macht und Blut kann die falsche Entscheidung tödlich sein. Manche Vergangenheiten bleiben begraben. Andere kommen zurück, um alles zu zerstören.
View MoreAngels Perspektive (POV)
Ich stand hinter meinem Schlafzimmer Vorhang und sah voller Entsetzen zu, wie meine Eltern wie Kriminelle verprügelt wurden. „Bitte geben Sie uns mehr Zeit“, flehte meine Mutter, während mein Vater immer noch mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden lag.
Der riesige, furchterregende Mann stieß ein seelen zerstörendes Lachen aus, das eine Welle von kalter, lähmender Angst durch mich hindurch jagen ließ, sodass ich mir augenblicklich in die Hose machte. „Es steht Ihnen nicht zu, mir zu sagen, was ich tun soll“, hallte seine Stimme durch das Gebäude.
„Ich habe Ihnen genug Zeit gegeben, und da Sie das Geld nicht auftreiben konnten, bin ich gekommen, um mir zu holen, was Sie mir versprochen haben.“
Seine Augen trafen meine. Kalter Schweiß brach auf meiner Haut aus, und mir rutschte das Herz in die Hose.
*Er kommt wegen mir.*
Der Atem stockte mir im Hals, und ich zog mich instinktiv tiefer in den Schatten zurück.
„SCHNAPPT SIE EUCH!“, befahl er.
Er leckte sich über die Lippen und warf mir diesen raubtierhaften Blick zu.
Meine Beine setzten sich sofort in Bewegung, angetrieben von einem Überlebensinstinkt. Doch noch bevor ich das Fenster erreichen konnte, packte mich der unheimliche Mann. Er hob mich von den Füßen, als würde ich überhaupt nichts wiegen.
„Lass mich los!“, schrie ich.
Ich biss ihn so fest in seine Ohren, bis ich Blut schmeckte. Trotzdem ließ er nicht locker; er bewegte nur meinen Kopf und änderte meine Position, ohne irgendeine Regung zu zeigen.
Als wir dort ankamen, wo meine Eltern waren, warfen sie mich unsanft auf den Boden. „Geht vorsichtig mit ihr um, ich mag keine beschädigte Ware.“ Ich spuckte vor seine Füße, während mir die Tränen aus den Augen liefen, als würde ich den Untergang meiner gesamten Welt zusehen. Er ging vor mir in die Hocke.
Meine Mutter schrie: „Dass sie nicht an, sie hat nichts falsch gemacht!“, während sie in erneuten Tränen ausbrach. Mein Gesicht blieb völlig starr, ohne jede Bewegung. Das Einzige, was ich bemerkte, war eine Träne, die aus seinem Auge fiel.
Er ignorierte meine Mutter, sah mich an und formte lautlos die Worte: *Du siehst so unschuldig aus.* Er hielt einen Moment inne, blickte mir tief in die Augen und schenkte mir ein Lächeln, das mir einen Schauer über den Rücken jagte und in mir den Wunsch weckte, in meiner eigenen Haut zu verschwinden. Er beendete den Satz mit: „Ich liebe sie unschuldig und klein“, wobei sich sein Lächeln noch verbreitete.
„Du Sohn eines Psychopathen!“
Meine Mutter spuckte auf seine Hände.
Sein Gesicht färbte sich gefährlich rot. Er packte eine Handvoll ihrer Haare und riss sie nach hinten, sodass sie ihn ansehen musste, während er ihr mit der anderen Hand eine schallende Ohrfeige verpasste.
Als er gerade wieder zuschlagen wollte, kroch ich blindlings vorwärts. Meine Finger umklammerten ein schweres Stück Holz, das ganz in der Nähe auf dem Boden lag. Mit jedem bisschen Kraft in meinem kleinen Körper schlug ich es mit voller Wucht auf seinen Hinterkopf.
Mit einem dumpfen Aufprall ließ er los. Meine Mutter brach mit dem Gesicht voran auf dem kalten Betonboden zusammen.
Er packte mich am Hals – seine Hände fühlten sich an wie aus Eisen – und warf mich weg wie Müll. Seine Männer fesselten meine Mutter, damit sie sich nicht mehr bewegen konnte. „Bringt sie zum Auto“, befahl er, während sie mich aus dem Haus meiner Eltern zerrten.
Meine Mutter wehrte sich verzweifelt, während mein Vater nicht einmal mehr in der Lage war, seinen Körper zu bewegen.
Während wir schrien und darum kämpften, beieinander zu bleiben, hob er seine Waffe und schoss zweimal auf meinen Vater. In diesem Moment wurde mir klar, dass es nicht seine einzige Absicht war, mich zu holen, sondern sicherzustellen, dass niemand mehr da war, der mich retten könnte. Sofort warfen sie mich in den schwarzen Van. Ich hörte eine weitere Reihe von Schüssen, und die Stimme meiner Mutter verstummte.
Mein Körper wurde augenblicklich taub. Was brachte es noch, sich zu wehren, wenn sich ohnehin nichts ändern würde? Was brachte es, zu kämpfen, wenn mein Schicksal bereits besiegelt war? Ich saß völlig regungslos da und sah leblos aus. Er kam aus dem Haus, stieg in den Van und setzte sich neben mich.
Er packte mich am Kinn, zwang mich, ihm in die Augen zu sehen, und sagte tonlos: „Hast du gesehen, was da drinnen gerade passiert ist? "Wenn du dich nicht benimmt und dich an meine Regeln hältst, bist du als Nächstes dran.“
Ich saß einfach nur still da, unfähig, irgendeine Emotion zu zeigen. Denn das Einzige, was mich hätte emotional werden lassen können, war in diesem Haus gestorben.
*DIE HOFFNUNG.*
Als er sah, dass ich nicht reagieren würde, verzog er die Lippen zu einem hämischen Lächeln. „Braves Mädchen.“ Dann drehte er sich zur Seite um, um mit seinen Männern zu sprechen: „Macht das Chaos weg und hinterlässt keine Spuren.“
„Ja, Chef“, verbeugen sich die beiden und gingen zurück ins Haus.
„Fahr los“, befahl er.
Der Van setzte sich in Schweigen in Bewegung.
Als wir an seinem Haus ankamen, entpuppte es sich als einfacher Bungalow, der von außen ganz gewöhnlich aussah. Doch die bewaffneten Männer, die überall herumstanden, ließen mir den Magen umdrehen.
Es waren nicht mehr als fünf Leute da. Zwei Männer standen am Eingang des Gebäudes. Der Van hielt an, und jemand öffnete uns die Tür. Er stieg aus und bedeutete mir, direkt neben ihm hinzugehen, was ich wie ein Roboter und ohne Widerstand tat.
Er
Enzos SichtSie fiel mir in dem Moment auf, als sie das Café betrat. Ich erkannte sie sofort.Ich musste blinzeln und mein Handy hervorholen, um sicherzugehen, dass ich mich nicht irrte.Was für ein Zufall. Die Welt ist wirklich klein.Nach all den Jahren der Suche kam dieses kleine Ding freiwillig direkt in mein Revier. Nach all den Jahren, in denen wir nach ihr gesucht und unzählige Ressourcen verschwendet hatten, stand sie nun hier.Jahre voller Frustration. Jahre, in denen ich mich wie ein Versager gefühlt hatte. Jahre voller aufgestauter Wut und Tränen wegen des Verlustes des einzigen Familienmitglieds, das sich jemals wirklich um mich gekümmert hatte.Und jetzt stand sie nur wenige Meter von mir entfernt.Ich beobachtete, wie sie zur Theke ging und ihre Bestellung aufgab.Ein langsames, boshaftes Grinsen erschien auf meinen Lippen. Anschließend setzte sie sich an einen Tisch am Fenster.Völlig ahnungslos darüber, dass sie gerade das Territorium ihrer Feinde betreten hatte.Klein
Angels PerspektiveIch zwang mich aufzustehen und setzte ein höfliches Lächeln auf, damit er nichts Verdächtiges bemerkte oder mich für seltsam hielt.„Ich sollte besser gehen“, murmelte ich, ohne ihm in die Augen zu sehen.Ich stand auf, stieß dabei beinahe die Tasse vom Tisch und ging davon.Mein Herz hämmerte heftig in meiner Brust.Nein.Er konnte unmöglich einer von ihnen sein.Oder vielleicht dachte ich einfach zu viel nach.Ich versuchte, den Gedanken abzuschütteln. Jemand mit so einem ruhigen und höflichen Auftreten konnte doch kein Mafioso sein.Und trotzdem ließ mich die Erinnerung an seinen Blick nicht los.Die Art, wie sich seine Augen auf meine geheftet hatten, als ich mich umdrehte.Das konnte ich nicht verstehen.Meine Instinkte hatten sofort Alarm geschlagen.Entweder hatten sie mich gefunden oder sie waren kurz davor.Vielleicht war das der Grund, warum ich überall versteckte Bedeutungen suchte.Ich schluckte schwer und umklammerte meine Handtasche fester.„Bitte, Got
Angels PerspektiveEin Jahr später …Die Zeit hat meine Wunden noch nicht geheilt. Sie hat mir nur beigebracht, wie man überlebt – egal unter welchen Umständen. Und ich habe es auf die harte Tour gelernt.Die Welt hat nicht auf meine Heilung gewartet. Sie wurde nicht plötzlich freundlich, nur weil ich innerlich verblutete. Jede Nacht wurde ich von Albträumen heimgesucht. Ich schreckte nach Luft ringend aus dem Schlaf hoch, als wäre ich immer noch in diesem Lieferwagen gefangen, als würde ich noch immer die Schüsse hören, die meinen Eltern das Leben genommen hatten.Das Leben ging ohne sie weiter. Und es könnte auch ohne mich weitergehen, wenn ich mich dazu entschließen würde, im Schmerz zu versinken.Also blieb mir nichts anderes übrig, als weiterzumachen.Nachdem ich in Latex angekommen war, suchte ich mir einen Platz zum Übernachten. Ein enges, heruntergekommenes Zimmer, das nach der schlimmsten Version meiner Vergangenheit roch. Aber es war sicher genug, um die Nacht zu überstehen,
Angels PerspektiveEr führte mich in einen Raum, der wie ein Hauptschlafzimmer aussah, mit gedämpftem Licht und dem schweren Geruch von Zigaretten.„Geh duschen“, sagte er kalt. „Und versuch nichts Dummes.“Er warf mir ein weißes Handtuch zu, murmelte etwas davon, dass ich mich beeilen sollte, und verließ den Raum.Wenige Minuten später war ich fertig und durchsuchte seinen Kleiderschrank nach etwas, womit ich mich bedecken konnte. In diesem Moment kam er zurück. Der Geruch von Zigaretten folgte ihm.Instinktiv hielt ich das Handtuch vor meinen Körper. Mein Herz raste.Er leckte sich über die Lippen und schenkte mir ein Lächeln, das mir eine Gänsehaut verursachte.Er machte einen Schritt auf mich zu.Ich wich zurück.Noch einen.Bis ich die Wand hinter mir spürte.Es gab keinen Ausweg.Er drückte mich gegen die Wand und presste seine Lippen auf meine. Der bittere Geschmack von Zigaretten füllte meinen Mund.Ich spuckte ihm ins Gesicht.Sein Blick verfinsterte sich sofort.Mit einem ha
Angels Perspektive (POV)Ich stand hinter meinem Schlafzimmer Vorhang und sah voller Entsetzen zu, wie meine Eltern wie Kriminelle verprügelt wurden. „Bitte geben Sie uns mehr Zeit“, flehte meine Mutter, während mein Vater immer noch mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden lag.Der riesige, furch






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