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last update publish date: 2026-07-22 21:02:40

Es war eine Wärme, die sich in Saras unglaublichen braunen Augen in keiner Weise widerspiegelte, und sie bemühte sich nicht, die Begeisterung ihres Begleiters zu erwidern. „Dann wünschen wir Ihnen einen schönen Abend, Mr. Hamilton.“

Seine Augen blickten ihr lachend in die Augen. „Ich glaube, Sie haben mich vorhin Simon genannt.“

„Habe ich?“, entgegnete sie kühl. „Wie vertraulich von mir!“

Nicht vertraulich genug für Simon. Er drehte sich um und sah Sara und ihren Begleiter durch den Raum gehen, um sich bei ihrem Gastgeber zu verabschieden. Dabei blickten sie nicht einmal zurück. Simon beobachtete weiterhin das sinnliche Wiegen ihrer geschwungenen Hüften, die sich so liebevoll in dem eng anliegenden roten Kleid abzeichneten, und gab sich selbst ein stilles Versprechen, als der Portier die Tür hinter Saras Abgang schloss.

Ein Versprechen, dass er eines Tages – oder einer Nacht; die Uhrzeit spielte keine Rolle! – Sara seinen Namen schreien hören würde, während er mit ihr schlief.

 Simon nippte an seinem Champagner, nachdem Sara und Mark gegangen waren, und wusste nicht, ob er Saras Abfuhr amüsant oder sauer finden sollte. So etwas passierte nicht oft, und er dachte noch Minuten später an sie.

So sehr, dass er Scott McCall, seinen langjährigen Freund aus Collegezeiten und der Grund für seinen Besuch auf Senator Robert Ashcrofts Party, erst bemerkte, als ihn jemand am Arm berührte.

„Ich wusste, dass du kommst“, sagte Scott mit einem breiten Grinsen. Neben ihm stand seine wunderschöne Verlobte Vivian Sanchez, und Simon erwiderte sein Lächeln mit einem breiten Grinsen, als sie sich die Hände schüttelten.

„Na ja, du meintest ja, es wäre gut fürs Geschäft“, erwiderte Simon.

 „Und ich hatte Recht, nicht wahr? Das ist meine Verlobte, Vivian Sanchez“, sagte Scott. „Und Vivian, das ist Simon Hamilton. Ein langjähriger Freund aus meiner Studienzeit. Obwohl ich ihn seit Jahren nicht gesehen habe. Er ist vor Kurzem nach New York gezogen, und wir werden hoffentlich bald an einem gemeinsamen Projekt arbeiten.“

„Ah! Sie sind es also, die ihn so bezaubert hat“, sagte Simon lächelnd zu Vivian. „Es freut mich sehr, Sie kennenzulernen, Miss Sanchez.“

Vivian lächelte ihn an. „Es freut mich auch“, erwiderte sie. „Aber bitte, nennen Sie mich Vivian.“

„Wie Sie wünschen, Mylady“, sagte Simon und verbeugte sich so höflich, dass Vivian kicherte.

„Sie versuchen also, meine Liebste zu bezaubern“, neckte Scott.

„Oh, aber das würde ich mir nie im Leben vorstellen“, erwiderte Simon, sehr zur Belustigung von Vivian.

 Sie legte Scott einen ihrer gepflegten Finger auf den Arm. „Entschuldige mich kurz, Liebling, ich muss mich nur kurz frisch machen“, sagte sie leise, obwohl Simon vermutete, dass sie ihnen nur die Gelegenheit zum Reden geben wollte.

Scott nickte. „Bleib gleich wieder, mein Schatz“, antwortete er.

Nachdem Vivian gegangen war, grinste Simon seinen Freund an. „Du kannst sie wohl nicht mal ein paar Minuten aus den Augen lassen, was? Du bist ja wirklich verknallt …“, neckte er ihn weiter.

„Sei still“, sagte Scott lächelnd und nahm ein Glas von einem der Tabletts, die ein Kellner trug. „Wie gefällt dir New York?“

„Bis jetzt ganz gut“, gab Simon zu. „Unsere Pläne scheinen bisher gut zu laufen, obwohl ich mich noch nicht ganz eingelebt habe. Ich muss noch den Turm und meine Wohnung einrichten … Ein Innenarchitekt wäre da wirklich hilfreich. Kannst du mir jemanden empfehlen?“

Scott richtete sich auf und nahm einen Schluck aus seinem Glas. „Meine Schwester ist Innenarchitektin. Eine richtige Profi“, sagte er. „Und glaub mir, ich empfehle sie nicht nur, weil wir verwandt sind.“ Er blickte sich um. „Eigentlich sollte sie hier sein, aber ich kann sie nirgends finden. Ich könnte dir ihre Kontaktdaten geben, wenn du möchtest … Ich bin sicher, sie würde dir gerne helfen.“

„Das wäre super“, stimmte Simon zu und sah zu, wie Scott sein Handy herausholte, um ihm die Nummer zu schicken.

 „Gesendet“, sagte Scott nach ein paar Sekunden. „Sag ihr einfach, dass du ihre Kontaktdaten von mir hast, dann wird sie alles für dich vorbereiten. Sie heißt Sara. Sara McCall.“

Simon hob überrascht zum zweiten Mal an diesem Abend eine Augenbraue. Er traute seinen Ohren nicht. Wie konnte es sein, dass so etwas immer wieder mit dieser Frau passierte? Es sei denn, Scott meinte jemand anderen, aber das bezweifelte er. „Sara?“, wiederholte er, nur für den Fall, dass er sich verhört hatte.

Scott nickte und sah sich erneut um. „Eigentlich wollte ich euch beide heute Abend einander vorstellen, aber ich denke, ein anderes Mal geht auch. Komm, ich stelle dich der Senatorin vor.“

Ohne ein weiteres Wort folgte Simon ihm, als er in Richtung der Senatorin ging. Wenn seine Vermutung stimmte, würde er die Frau in Rot wiedersehen. Er grinste innerlich. Die Dinge würden in der Tat noch interessanter werden. _____________

„Na, na, na – wenn das nicht Frau Sara McCall ist, die endlich vorbeikommt!“

Simon bemerkte trocken von seinem hohen Ledersessel hinter dem Mahagonischreibtisch in seinem Büro aus. Seine Assistentin Lena hatte die Innenarchitektin am Donnerstagabend pünktlich um 17 Uhr hereingebeten und dann leise die Tür hinter sich geschlossen, als sie die beiden allein ließ.

Simon und die Innenarchitektin Sara McCall.

Dieselbe Sara McCall, der er im Straßenverkehr begegnet war. Dieselbe Sara McCall, die sich ihm am Samstagabend als „Nur Sara“ vorgestellt hatte, wohl wissend, dass sie Anfang der Woche zwei Termine mit ihm abgesagt hatte.

Simon hatte keine Zeit verloren, nachdem sie und Mark am Samstag die Party verlassen hatten, und Lena gebeten, sich gleich am nächsten Tag bei ihr zu melden und einen Termin zu vereinbaren. Jetzt, da er ihren vollen Namen kannte, war es nicht mehr so ​​schwer. Ein Termin, den sie zweimal abgesagt hatte, sobald ihr klar wurde, dass er es war, der sie treffen wollte.

 Ihre braunen Augen verrieten nun ihren Unmut, als sie in die Mitte des geräumigen Büros schritt und Simon erkennen konnte, dass sie selbst in einem Business-Kostüm – einem taillierten schwarzen Blazer und einem knielangen schwarzen Rock, der ihre langen, seidig glatten Beine enthüllte – sexy aussah. Ihre Seidenbluse hatte die gleiche Farbe wie ihre Augen; ihr langes, ebenholzschwarzes Haar war ordentlich hochgesteckt.

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