Gefangen in einem One-Night-Stand mit einem Ex-Liebhaber

Gefangen in einem One-Night-Stand mit einem Ex-Liebhaber

last updateÚltima atualização : 2026-07-05
Por:  Zeaauthor Em andamento
Idioma: Deutsch
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Camelia ist nach vielen Jahren im Ausland endlich in ihre Heimat zurückgekehrt. Doch noch bevor sie ihre Heimkehr genießen kann, wird sie gezwungen, an der Geburtstagsfeier ihrer engsten und vertrauenswürdigsten Freundin teilzunehmen. Was eigentlich ein fröhlicher Abend werden sollte, verwandelt sich jedoch in einen Albtraum. Von ihrer eigenen besten Freundin verraten und in eine Falle gelockt, findet sich Camelia plötzlich im Hotelzimmer eines völlig fremden Mannes wieder. Zur gleichen Zeit kommt Morgan mit nur einem Ziel in dieses Hotel: Er möchte seiner ersten großen Liebe begegnen – einer Frau, die er all die Jahre nur aus der Ferne kannte. Doch ein folgenschwerer Irrtum führt ihn in das falsche Zimmer. Das Schicksal bringt sie auf die unerwartetste Weise zusammen. Morgan ist schockiert, als er erkennt, dass die Frau vor ihm niemand anderes als Camelia ist – seine erbitterte Feindin aus der Schulzeit, die ihm damals das Leben zur Hölle gemacht hat. Eine einzige Nacht voller Missverständnisse verbindet zwei Menschen, die sich seit Jahren hassen. Als lang verborgene Geheimnisse, Verrat und unterdrückte Gefühle ans Licht kommen, bleibt nur eine Frage: Werden sie für immer Feinde bleiben ... oder sich am Ende doch ineinander verlieben?

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Capítulo 1

Ch 1

Der stechende Geruch von Alkohol vermischte sich mit einem intensiven maskulinen Duft und erfüllte die Luft in Zimmer 404. Morgan taumelte hinein und tastete mit der Hand über die kalte Wand, um das Gleichgewicht zu halten. Sein Kopf pochte heftig, während verschwommene Schatten hinter seinen schweren Augenlidern tanzten. Im schwachen Licht der Straßenlaternen, das durch den Spalt der Vorhänge fiel, erkannte er die Silhouette einer Frau, die auf dem Kingsize-Bett lag.

„Du ... bist endlich gekommen“, murmelte Morgan mit rauer, schwerer Stimme.

In seinem vom Alkohol benebelten Geist verschmolzen die Gesichtszüge der Frau mit denen seiner ersten Liebe, nach der er sich immer gesehnt hatte. Morgan kroch auf das Bett, dessen Matratze unter seinem Gewicht tief einsank.

Auf der anderen Seite fühlte sich Camelia, als würde ihr ganzer Körper brennen. Die Wirkung des Aphrodisiakums, das sie auf der Party am Vorabend versehentlich eingenommen hatte, hatte ihren Höhepunkt erreicht und raubte ihr jede Klarheit und Kraft. Sie rang nach Luft und suchte die kühle Brise der Klimaanlage, die sich auf ihrer Haut jedoch plötzlich heiß anfühlte. Als sich ein großer, warmer Körper über sie legte, fehlte ihr die Kraft, auszuweichen. Jede Berührung des Mannes fühlte sich wie kaltes Wasser auf ihrer glühenden Haut an und weckte Instinkte, die sie nicht mehr kontrollieren konnte.

In der tiefen Dunkelheit des Zimmers verschwammen die Grenzen der Wirklichkeit. Ihre Lippen fanden sich in einem fordernden Kuss, ohne dass einer von beiden wusste, wer der andere wirklich war. Morgan überließ sich seinem Instinkt; seine Küsse wanderten über ihren Hals, ihre Schultern und erkundeten ihren zitternden Körper. In jener Nacht waren in dem stillen Zimmer nur ihr schwerer Atem und die Laute ihrer schicksalhaften Begegnung zu hören.

Das helle Morgenlicht fiel durch das Fenster direkt auf das unordentliche Bett. Camelia stöhnte leise, als ein heftiger Schmerz ihre Schläfen durchfuhr. Als sie versuchte, ihren schmerzenden Körper zu bewegen, spürte sie einen kräftigen Arm, der fest um ihre Taille lag.

Erschrocken riss Camelia die Augen auf. Vor ihr befand sich die breite Brust eines Mannes. Reflexartig zog sie die Decke über ihren nackten Körper und stieß ihn von sich, sodass er abrupt erwachte.

„Hey, verdammt! Wer ist dieser Mann, der mich angefasst hat?!“, schrie Camelia hysterisch. Ihre Stimme durchbrach die morgendliche Stille.

Morgan brummte verärgert und runzelte die Stirn, weil sein Schlaf gestört worden war. Langsam öffnete er die Augen und blinzelte gegen das Sonnenlicht. Als er sich aufsetzte und die Decke hinabrutschte, fiel sein Blick auf seine Brust. Seine gebräunte Haut war mit rötlich-violetten Flecken übersät – Spuren, die die Frau vor ihm in der vergangenen Nacht hinterlassen hatte.

Morgan hob den Blick und sah die Frau scharf an, die sich mit blassem Gesicht in die Ecke des Bettes zurückgezogen hatte. Sein Bewusstsein kehrte langsam zurück, als er ihre vertrauten Gesichtszüge erkannte.

„Also bist du ... Camelia? Die Frau, mit der ich letzte Nacht zusammen war?“, fragte Morgan mit einem verächtlichen Schnauben.

Camelias Augen weiteten sich, als sie den Mann vor sich erkannte.

„Du bist Morgan?! Verdammt! Wie bist du überhaupt in mein Zimmer gekommen?!“

Wütend warf sie das nächstbeste Kissen nach ihm.

Morgan fing es mühelos mit einer Hand auf. Ein spöttisches Lächeln erschien auf seinen Lippen, während er die Arme vor der Brust verschränkte und sie von oben bis unten musterte.

„Camelia“, sagte er und beugte sich leicht vor, „du warst doch schon seit der Highschool in mich verliebt, oder? Jetzt ist alles klar. Du bist absichtlich in mein Bett geschlichen, um endlich zu bekommen, was du wolltest!“

Camelias Gesicht lief vor Zorn rot an, nicht aus Scham. Ihr ganzer Körper zitterte.

„Sie überschätzen sich gewaltig, Herr Morgan!“, fauchte sie und zeigte mit dem Finger direkt auf ihn. „Ich wollte niemals – nicht einmal im Traum – mit einem arroganten Mann wie Ihnen schlafen!“

„Lüg mich nicht an!“

Morgan packte ihr Handgelenk und zwang sie, ihm in die kalten Augen zu sehen.

„Ich kenne Frauen wie dich. Du hast das alles absichtlich eingefädelt, weil du meine Frau werden willst, stimmt's? Du wolltest deinen Körper als Eintrittskarte in meine Familie benutzen.“

„Lass mich los!“

Camelia riss ihre Hand mit aller Kraft zurück. Tränen der Frustration sammelten sich in ihren Augen, doch sie weigerte sich, vor diesem abscheulichen Mann zu weinen.

„Du bist wirklich wahnsinnig! Ich habe diese Position nie gewollt!“

Morgan schnaubte nur verächtlich. Ohne ihren hasserfüllten Blick zu beachten, stand er auf und ging ruhig zum Schminktisch, auf dem sein Sakko und seine Brieftasche lagen. Gelassen öffnete er die Geldbörse, zog ein dickes Bündel Geldscheine hervor und kehrte zum Bett zurück.

Klatsch!

Er warf das Geldbündel direkt vor Camelia auf das Bett. Die Scheine verstreuten sich leicht über das zerknitterte weiße Laken.

„Nimm das“, sagte Morgan kalt und emotionslos. „Kauf dir davon, was immer du willst, und tu so, als wäre letzte Nacht nie passiert. Nimm das Geld, verschwinde von hier und denk nie wieder daran, mich mit Geschichten über eine Ehe oder irgendein anderes Drama zu belästigen.“

Camelia starrte auf den Geldstapel und dann auf Morgans hochmütiges Gesicht. Ihre Hände ballten sich so fest zu Fäusten, dass ihre Knöchel weiß wurden. Sie musste all ihre Beherrschung aufbringen, um ihm nicht augenblicklich das Gesicht zu zerkratzen.

„Ich bin keine Prostituierte! Ich werde dein Geld niemals annehmen!“

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