登入Rosemary war überzeugt, dass ihre Ehe mit Adrian ihr Ein und Alles war. Bis sie eines Abends eine geheimnisvolle Nachricht zum Grand Aurora Hotel führte – an den Ort, an dem sie ihren eigenen Ehemann dabei sah, wie er den Jahrestag seiner ersten Liebe mit einer anderen Frau feierte. Vor den Augen eines Saals voller Gäste legte Adrian der anderen Frau eine Diamantkette um den Hals und ließ sich ohne den geringsten Anflug von Zögern von Rosemary scheiden. Gedemütigt, verspottet und vor aller Öffentlichkeit zur Lachnummer gemacht, zerbrach Rosemarys Welt innerhalb eines einzigen Augenblicks. Doch wird sie die Kraft finden, sich nach einem so tiefen Fall wieder aufzurichten?
查看更多„Adrian... ich muss dir sofort etwas sagen!“Cassandra platzte ohne anzuklopfen in Adrians Büro. Ihr Gesicht war totenbleich und sie rang nach Luft, als wäre sie um ihr Leben gerannt. Sie umklammerte ihre kleine Handtasche so fest, dass ihre Knöchel weiß hervortraten, und ihre Augen wirkten rastlos; sie konnte Adrian nicht direkt ansehen.Adrian, der hinter seinem Schreibtisch saß, warf ihr einen frostigen Blick zu. „Was ist es schon wieder, Cassandra? Ich habe keine Zeit.“Sie trat näher, ihre Stimme bebte. „Ich... ich weiß, dass Rosemary hier war. Sie hat dir sicher etwas über mich erzählt, nicht wahr?“Adrian seufzte und lehnte sich schwer in seinen Sessel zurück. Sein Blick wurde scharf. „So ist es. Du wusstest also, dass sie kommen würde, um dich anzuzeigen?“Cassandra schluckte schwer. Die Anspannung war in jedem Zug ihres Gesichts eingemeißelt. „Natürlich weiß ich das. Diese Frau... sie sucht immer nach einem Vorwand, um mich in den Schmutz zu ziehen. Ich kann mir vorstellen, w
„Adrian! Öffne sofort die Tür!“Ein heftiges Hämmern hallte durch das gesamte Luxusapartment. Rosemary stand vor der Tür, ihr Gesicht gerötet vor Zorn, ihre verweinten Augen glänzten.Endlich schwang die Tür weit auf. Adrian erschien, vollkommen erschöpft. Seine Krawatte war gelockert, seine Augen waren blutunterlaufen vor Schlafmangel. „Rosemary?“, fragte er fassungslos. „Was machst du hier?“Ohne eine Erlaubnis abzuwarten, stürmte Rosemary mit großen Schritten in den Raum. Ihre Miene war starr. „Ich habe keine Zeit für Smalltalk. Ich bin hier, weil deine Geliebte, Cassandra, meinen wertvollsten Stoff ruiniert hat. Stoff im Wert von Millionen!“Adrian blieb wie angewurzelt stehen, sein Gesicht versteinerte. „Was soll das heißen?“Rosemarys Blick bohrte sich scharf in ihn. „Hör auf, so zu tun, als wüsstest du von nichts. Cassandra war es. Mein Assistent hat es mit eigenen Augen gesehen. Sie ist eingebrochen und hat Farbe über meine Saphirseide geschüttet. Alles ist ruiniert, Adrian! D
„Unglaublich... schon wieder ist sie in den Schlagzeilen!“ Cassandra schleuderte das Modemagazin, das sie in der Hand gehalten hatte, weg, und die Seiten verstreuten sich auf dem Boden. Auf dem Cover war ein Foto von Rosemary zu sehen, wie sie ihr Meisterwerk von einem Kleid trug. Ihr Siegerlächeln fühlte sich wie ein Messer an, das sich direkt in Cassandras Herz bohrte. Mit rotem, wutverzerrtem Gesicht tigerte sie durch ihre Wohnung. „Immer Rosemary! Ständig wird sie bewundert! Und ich? Was bin ich? Nur ein Schatten... nur ein blasser Schatten von ihr!“ Die Tür zum Büro öffnete sich. Adrian kam heraus, sein Hemd völlig zerknittert. „Was ist schon wieder los, Cassandra?“ Cassandra wirbelte sofort herum. Ihr Blick war messerscharf. „Siehst du es nicht? Die ganze Welt liegt ihr zu Füßen! Und du... du starrst sie sicher immer noch voller Ehrfurcht an, nicht wahr? Ich habe es satt, Adrian! Wie lange muss ich noch im Schatten von Rosemary leben?“ Adrian atmete tief durch. „Das is
„Verarbeite diesen Bericht sofort, Markus. Die Methode ist egal. Die einzige Bedingung ist, dass dieses Unternehmen nächsten Monat noch existiert.“Adrians Stimme war fest, doch seine Augen waren gerötet und sein Gesicht war blass. Er saß tief in seinem Schreibtischstuhl vor einem chaotischen Stapel Papiere, auf fast allen prangte seine hastig hingekritzelte Unterschrift.Markus starrte ihn eindringlich an.„Das heißt, du willst das wirklich alles ohne Rosemary durchziehen?“Adrian hob den Kopf. Sein Kiefer war hart angespannt.„Ja. Wenn sie nicht zurückkehren will, dann muss ich lernen, alleine zu gehen. Ich kann nicht länger Hoffnungen in jemanden setzen, der mir unmissverständlich klargemacht hat, dass er nie wieder etwas mit mir zu tun haben will.“Markus atmete tief durch und legte eine neue Akte auf den Tisch.„Die kleineren Investoren sagen, es gäbe noch Spielraum für eine Zusammenarbeit. Aber die Bedingungen sind ziemlich hart. Sie fordern vollständige Transparenz und wöchentl











