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Kapitel 2

Author: Ava Sterling
last update publish date: 2026-07-27 13:24:40

„Bella, was machst du da?“ fragte Jax schockiert.

Bellas Herz schlug so heftig gegen ihre Rippen, dass sie dachte, sie könnte ohnmächtig werden. Sie riss die Decke mit zitternden Händen bis zum Kinn hoch, aber es nützte nichts. Jax hatte bereits alles gesehen.

Sie war zutiefst beschämt.

„Jax… ich…“ Ihre Stimme brach. Sie konnte nicht einmal einen vollständigen Satz bilden. Ihre Wangen brannten vor Demütigung, als sie ihre Beine unter der Decke fest zusammenpresste. Ihre Finger waren immer noch glitschig von ihren eigenen Säften. Der Duft ihrer Erregung hing schwach in der Luft und machte alles zehnmal schlimmer.

Jax stand da, was sich wie eine Ewigkeit anfühlte, groß und eindrucksvoll im Mondlicht. Seine dunklen Augen wichen nicht von ihrem Gesicht. Da war kein Ärger in ihnen. Nur etwas viel Gefährlicheres. Hunger. Roher, kaum zurückgehaltener Hunger.

„Ich… ich habe nur…“ Bella versuchte es erneut, ihre Kehle trocken. „Ich konnte nicht schlafen. Ich wollte nicht, dass du das siehst. Bitte, vergiss einfach, dass das jemals passiert ist.“

Jax machte einen langsamen Schritt näher. Dann noch einen. Die Couch senkte sich, als er sich an den Rand setzte, nur einen Fuß von ihr entfernt. Nah genug, dass sie sein Kölnischwasser riechen konnte — reich, männlich und berauschend.

„Du hast meinen Namen gestöhnt, Bella“, sagte er leise, seine Stimme tief und rau. „Ziemlich laut. Du hast gesagt, du würdest kommen, während du an mich denkst.“

Bella wollte, dass der Boden sich öffnet und sie ganz verschlingt. Frische Scham überflutete ihren Körper, aber darunter pochte ihre Muschi verräterisch bei der Erinnerung an seine Stimme, die durch ihren Orgasmus schnitt.

„Ich… ich war verwirrt“, flüsterte sie und konnte seinen Blick nicht treffen. „Es war ein Fehler. Ein dummer, schrecklicher Fehler. Es wird nicht wieder passieren. Ich schwöre.“

Jax schwieg eine lange Weile. Dann streckte er die Hand aus und kippte sanft ihr Kinn hoch, zwang sie, ihn anzusehen. Seine Berührung war warm, fest und schickte Elektrizität über ihre Haut.

„Du musst mich nicht anlügen“, murmelte er. „Ich habe gesehen, wie du mich ansiehst, wenn du denkst, ich schaue nicht hin. Wie du deine Schenkel zusammenpressst, wenn ich im Raum bin. Ich weiß, dass du schon eine Weile an mich denkst.“

Bellas Atem stockte. Sie wollte es leugnen. Sie *musste* es leugnen. Aber die Worte kamen nicht.

„Das ist falsch, Jax“, sagte sie, ihre Stimme kaum hörbar. „Du bist mein Schwiegervater. Julians Vater. Ich bin verheiratet. Das… das kann nicht passieren.“

Selbst während sie die Worte sagte, verriet sie ihr Körper. Ihre Brustwarzen waren immer noch hart gegen das dünne Hemd. Ihre Muschi war immer noch nass und schmerzte von dem unterbrochenen Orgasmus. Und das Schlimmste? So nah bei ihm zu sein, machte es nur noch schlimmer.

Jax’ Daumen strich langsam über ihre Unterlippe. Seine Augen verdunkelten sich.

„Ich weiß, dass es falsch ist“, sagte er fast sanft. „Ich habe mir das jeden einzelnen Tag der letzten zwei Jahre gesagt. Aber hier sind wir.“

Bellas Herz raste schneller. Sie konnte die Hitze spüren, die von seinem Körper ausging. Sie wollte sich zu ihm lehnen. Sie wollte weglaufen. Die beiden Impulse kämpften heftig in ihr.

„Ich sollte wieder nach oben gehen“, flüsterte sie, selbst während sie regungslos blieb.

Jax bewegte sich nicht. Er sah sie einfach mit diesem intensiven Blick an, der sie sich völlig entblößt fühlen ließ. „Du kannst gehen“, sagte er weich. „Aber wir beide wissen, dass du immer noch an mich denken wirst, wenn du neben meinem Sohn liegst.“

Diese Worte trafen sie wie ein Schlag.

Bella stand schnell auf und klammerte die Decke wie einen Schild um sich. Ihre Beine fühlten sich schwach an, als sie zur Treppe eilte, ohne zurückzuschauen.

Sie rannte praktisch zurück ins Schlafzimmer und schloss die Tür hinter sich ab. Julian schlief immer noch fest, völlig ahnungslos. Bella lehnte sich an die Tür, atmete heftig, ihr Kopf drehte sich.

Sie sagte sich, es sei vorbei. Sie würde nie wieder an Jax denken. Sie würde eine bessere Ehefrau sein. Sie würde vergessen, dass diese Nacht jemals passiert war.

Aber als sie sich wieder neben Julian ins Bett legte, ihr Körper immer noch von unerfülltem Verlangen vibrierend, setzte sich eine vernichtende Wahrheit tief in ihrer Brust fest.

Sie konnte nicht aufhören, an ihn zu denken.

Selbst jetzt, mit ihrem Ehemann friedlich neben ihr schlafend, sah sie hinter ihren geschlossenen Augen nur Jax’ dunklen, hungrigen Blick.

Und tief im Inneren wusste sie, dass dies nur der Anfang war.

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