Die Schüsse hallten durch das Penthouse wie Donnerschläge in der Nacht.Ich kauerte im Badezimmer, die Tür verriegelt, die Hand schützend über meinem Bauch gelegt. Das kleine Leben in mir war noch so neu, so zerbrechlich, und doch schon der Grund, warum ich kämpfen musste.Alexander war draußen, allein gegen den Eindringling. Seine Stimme dröhnte befehlsgewohnt. „Runter mit der Waffe! Das Gebäude ist umstellt.“ Ein weiterer Schuss, dann ein dumpfer Aufprall. Stille folgte, die schwerer wog als jeder Lärm.Ich wagte mich nicht heraus, bis seine Stimme sanft durch die Tür drang. „Elena, es ist vorbei. Komm raus.“ Meine Hände zitterten, als ich die Tür öffnete. Alexander stand da, das Hemd blutbefleckt am Ärmel, doch er selbst unverletzt. Am Boden lag ein Mann in Schwarz, bewusstlos, gefesselt von Sicherheitsleuten, die inzwischen eingetroffen waren. „Er hat gestanden. Viktor hat ihn geschickt. Es sollte nur eine Warnung sein.“ Reue lag schwer in Alexanders grauen Augen, als er mich in d
Last Updated : 2026-06-28 Read more