Die dunkle Tinte eines gewaltigen, sich ausbreitenden Drachens wand sich über die blasse Haut von Lysanders Schultern, sein Schwanz verschwand unter dem Bund seiner Hose.Er stand regungslos vor der raumhohen Glasfront seines Arbeitszimmers, während der purpurrote Wein den schwachen Schein des Kamins auffing, während er ihn in langsamen, bedächtigen Kreisen schwenkte.Die schwere Eichentür knarrte auf und durchbrach die Stille des Raumes.„Meister Lysander, sie ist wach“, verkündete der Wächter, den Kopf gesenkt haltend, während er auf der Schwelle stand.Lysander drehte sich nicht sofort um, noch stellte er das Glas ab.Er nahm einen langsamen, bedächtigen Schluck der edlen Flüssigkeit und ließ die Stille sich dehnen, bis der Wächter unbehaglich am Türrahmen hin und her trat.Als Lysander sich schließlich bewegte, waren seine Handlungen fließend, vollkommen frei von jeder Eile. Er stellte den Kelch auf die Kante des Schreibtisches, nahm ein frisches Leinenhemd vom Rücken seines Stuhl
Last Updated : 2026-07-04 Read more