Seine Wärme
Zusammenstellung erotischer Geschichten – für ein erwachsenes Publikum: Geschichten, geschrieben für Männer, die andere Männer lieben.
Seine Wärme in meinem Mund
Théo Delmas, 24, junger idealistischer Anwalt, sieht sein Leben aus den Fugen geraten, als sein Vater, ein unschuldiger Finanzmanager, wegen eines Skandals, den er nicht begangen hat, inhaftiert wird. Bei der Gerichtsverhandlung bemerkt er einen Richter mit grauen Augen, der mit beunruhigender Intensität auf seinen Mund starrt.
In das Büro von Richter Édouard Delacroix zitiert, entdeckt Théo die schreckliche Wahrheit: Delacroix selbst hat die Beweise gegen seinen Vater gefälscht, nur um Théo an sich zu binden. Besessen von seinem Mund, seit er ihn auf einer Konferenz gesehen hat, bietet der Richter einen Handel an: Jeden Abend wird Théo in sein Büro kommen, niederknien und seinen Mund benutzen, um zu flehen, zu dienen und Vergnügen zu bereiten. Im Gegenzug kommt sein Vater frei.
Zerrissen zwischen Entsetzen und einem aufkeimenden Verlangen, das er sich nicht einzugestehen wagt, willigt Théo ein. Die Abende reihen sich aneinander, die Handlungen werden intimer, tiefer. Delacroix erkundet seinen Mund mit methodischer Langsamkeit, lernt jeden Winkel, jede Empfindung kennen. Théo entdeckt trotz der Scham ein ihm unbekanntes Bedürfnis nach Gehorsam und Hingabe.
Im Laufe der Nächte verändert sich ihre Beziehung. Die schlichte erzwungene Unterwerfung weicht einer verstörenden Komplizenschaft, Vertraulichkeiten, Momenten echter Zärtlichkeit. Doch die Gefahr lauert: Weitere Akteure bedrohen ihr Gleichgewicht, und die Grenze zwischen Opfer und Liebhaber, zwischen Kerkermeister und Liebendem verschwimmt zusehends.
Eine dunkle erotische Romanze M/M, in der der Mund zum Zentrum aller Macht wird: der Macht zu flehen, zu lieben, zu verraten und letztlich zu wählen.