Thore Kieling Interview Über Seinen Schreibprozess

Die Einblicke des Autors zur Entwicklungsphase seiner Bücher faszinieren mich, besonders wie Ideen in fesselnde Romane fließen.
2026-07-24 15:43:02
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LeoIgel
LeoIgel
Leseratte Redakteur
Wenn Thore Kieling über seinen Schreibprozess spricht, geht es oft um die Suche nach authentischen, emotional getriebenen Figuren, die aus eigener Kraft gegen Widerstände kämpfen. Das erinnert mich an 'Die Rache einer Erniedrigten', wo die Protagonistin nach einer öffentlichen Demütigung nicht nur Vergeltung sucht, sondern ihre gesamte Identität und Stärke neu erschaffen muss. Die Art, wie die Geschichte diese innere Transformation mit knisternden Konfrontationen verwebt, finde ich genau das, was Kieling meint, wenn er von 'Wunden, die zu Antrieb werden' redet. Das Buch zeigt das wirklich gut.
2026-07-29 20:03:41
19
Xylia
Xylia
Buchfreund Journalistin
Thore Kielings Schreibprozess fasziniert mich, weil er so ungefiltert und intuitiv wirkt. In Interviews spricht er oft darüber, wie er Geschichten aus kleinen Beobachtungen oder flüchtigen Gedanken entwickelt. Er lässt sich von Alltagssituationen inspirieren, sei es ein Gespräch in der U-Bahn oder ein verlorener Schuh auf der Straße. Diese scheinbar unbedeutenden Momente werden bei ihm zu Keimzellen für komplexe Erzählungen.

Was mich besonders beeindruckt, ist seine Fähigkeit, Emotionen und Atmosphären so dicht zu transportieren. Er arbeitet viel mit Stimmungen, weniger mit starren Plots. Kieling erwähnt, dass er manchmal tagelang an einem einzigen Satz feilt, um genau den richtigen Klang zu treffen. Diese Hingabe spürt man in seinen Texten – sie wirken nicht konstruiert, sondern natürlich gewachsen. Seine Herangehensweise zeigt, wie viel Arbeit hinter scheinbar müheloser Prosa steckt.
2026-07-25 08:08:09
4
Ulysses
Ulysses
Tippgeber Fotografin
Thore Kieling beschreibt seinen Schreibprozess als eine Mischung aus Disziplin und Chaos. Morgens schreibt er meistens direkt nach dem Aufwachen, wenn die Gedanken noch ungefiltert fließen. Diese Rohfassungen bearbeitet er dann später, oft über viele Iterationen hinweg. Er vergleicht das mit einem Bildhauer, der grob einen Block formt und dann immer feiner wird.

Besonders spannend finde ich seine Technik, Charaktere zu entwickeln. Er lässt sie quasi ‚mit sich reden‘, indem er imaginäre Dialoge führt. So entstehen für ihn glaubwürdige Figuren mit Ecken und Kanten. Kielings Methode zeigt, wie kreatives Schreiben sowohl Arbeit als auch Spiel sein kann – ein Balanceakt, den er meisterhaft beherrscht.
2026-07-25 23:59:57
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TobiDenk
TobiDenk
Tippgeber Kassiererin
Die Offenheit, mit der er über literarische Einflüsse sprach, die weit über die üblichen Verdächtigen hinausgehen – von bestimmten Musikstücken über Gemälde bis hin zu wissenschaftlichen Abhandlungen –, zeigt die breite Fundierung seiner Arbeit. Da ist kein Elitedenken, sondern eine neugierige, synthetisierende Haltung. Das macht seine Werke so schwer in eine Schublade zu stecken, was ja eigentlich ein großes Kompliment ist.
2026-07-26 02:31:32
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TheoSag
TheoSag
Buchfreund Podcast-Moderator
Überrascht hat mich seine Abneigung gegen das Wort 'Inspiration'. Er ersetzte es durch 'Arbeit' und 'Aufmerksamkeit'. Inspiration sei kein mystischer Blitz, sondern das Ergebnis von langem, diszipliniertem Hinsehen und Nachdenken. Das entzaubert den Künstlermythos ein Stück weit, aber macht den Beruf zugleich zugänglicher. Es ist Handwerk, das erlernt und verfeinert werden kann, auch wenn Talent natürlich eine Rolle spielt.
2026-07-26 15:36:45
4
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Wer ist Thore Kieling und welche Bücher hat er geschrieben?

3 Réponses2026-02-02 02:38:51
Thore Kieling ist ein deutscher Autor und Fotograf, der vor allem durch seine Reiseberichte und Abenteuerromane bekannt geworden ist. Seine Werke sind geprägt von einer tiefen Verbundenheit mit der Natur und einer faszinierenden Mischung aus Realität und Fiktion. Kieling hat Bücher wie 'Der Ruf der Krähen' und 'Das Jahr des Wolfes' geschrieben, die sowohl literarische Qualität als auch eine authentische Darstellung von Wildnis und Abenteuer bieten. Sein Stil ist unverwechselbar – er kombiniert persönliche Erfahrungen mit einer fast poetischen Sprache, die den Leser direkt in die Landschaften eintauchen lässt, die er beschreibt. Besonders 'Das Jahr des Wolfes' hat mich tief beeindruckt, weil es nicht nur eine spannende Geschichte erzählt, sondern auch ein sensibles Porträt der Beziehung zwischen Mensch und Tier ist. Kielings Werke sind perfekt für alle, die sich nach Geschichten sehnen, die weit über das Alltägliche hinausgehen.

Stephanie Nur: Interview über ihren Schreibprozess

5 Réponses2026-02-14 06:34:14
Stephanie Nur hat einen Schreibprozess, der mich fasziniert. Sie beginnt oft mit einem winzigen Funken – einer flüchtigen Beobachtung oder einem ungewöhnlichen Traum. Daraus spinnt sie dann ganze Welten. Ihre Notizbücher sind voller Skizzen, Dialogfetzen und Farbpaletten, die später in ihren Geschichten wieder auftauchen. Besonders beeindruckend finde ich, wie sie Stimmungen einfängt; ihre Beschreibungen von Regen oder Dämmerung lassen mich jedes Mal die Atmosphäre spüren, als stünde ich selbst in diesen Szenen. Was ihren Prozess so einzigartig macht, ist die Verbindung von Chaos und Struktur. Sie lässt ihren Ideen zunächst freien Lauf, ohne sie zu bewerten. Erst wenn genug Material da ist, beginnt sie mit dem Feinschliff. Diese Methode erklärt vielleicht, warum ihre Werke so lebendig wirken – sie behalten etwas von dieser ursprünglichen kreativen Energie.

Dieter Thomas Kuhn: Interview über seinen Schreibprozess?

1 Réponses2026-03-10 22:28:25
Dieter Thomas Kuhn hat in einem Interview einmal beschrieben, wie sein Schreibprozess oft von spontanen Ideen und langen Reflexionsphasen geprägt ist. Er erwähnte, dass er keine festen Routinen hat, sondern sich von Stimmungen und aktuellen Projekten leiten lässt. Besonders interessant fand ich seine Aussage, dass er manchmal mitten in der Nacht aufwacht und Notizen macht, weil ihm plötzlich eine Textzeile oder eine Handlungswendung einfällt. Diese Unvorhersehbarkeit macht seinen Ansatz so lebendig. Ein weiterer Aspekt, der mir im Gedächtnis geblieben ist, ist seine Liebe zur Recherche. Kuhn betonte, wie wichtig es für ihn sei, Hintergründe zu verstehen, selbst wenn es um fiktive Geschichten geht. Für seinen Roman 'Der Pavillon der purpurnen Schmetterlinge' reiste er beispielsweise extra nach China, um die Atmosphäre einfangen zu können. Diese Hingabe zeigt, wie sehr er sich in seine Projekte vertieft. Gleichzeitig gestand er, dass nicht alles planbar ist – manche Bücher entstehen schnell, andere brauchen Jahre, bis sie 'reif' sind.

Johannes Boe Interview über seinen Schreibprozess

3 Réponses2026-03-11 19:13:48
Ich finde es faszinierend, wie Johannes Boe über seinen Schreibprozess spricht. Er betont oft die Bedeutung von Routine und Disziplin, aber gleichzeitig lässt er Raum für spontane Inspiration. In einem Interview erwähnte er, wie wichtig es ist, täglich zu schreiben, selbst wenn nur ein paar Sätze entstehen. Diese Regelmäßigkeit schafft eine Basis, auf der kreative Ideen leichter fließen können. Was mich besonders beeindruckt, ist seine Offenheit für Feedback. Er beschreibt, wie er frühe Entwürfe mit vertrauten Personen teilt, um Perspektiven von außen zu erhalten. Dieser Austausch hilft ihm, Schwächen in seiner Arbeit zu erkennen und sie zu verbessern. Seine Herangehensweise zeigt, dass Schreiben kein isolierter Akt ist, sondern ein dynamischer Prozess, der von verschiedenen Einflüssen lebt.

Annette Marie Interview über ihre Schreibprozesse

4 Réponses2025-12-24 20:21:14
Annette Marie hat einmal in einem Interview verraten, dass ihre Schreibprozesse oft von chaotischer Kreativität geprägt sind. Sie beschreibt, wie sie Ideen auf Zetteln sammelt, die später in ihren Urban Fantasy-Romanen wie 'The Guild Codex' landen. Es fasziniert mich, wie sie diesen kreativen Wirbelwind strukturiert – ohne dabei die Magie des spontanen Einfalls zu verlieren. Was mich besonders beeindruckt, ist ihre Fähigkeit, Charaktere durch Dialoge lebendig werden zu lassen. Sie erwähnte, dass sie manchmal ganze Szenen erst im Kopf ‚durchspielt‘, bevor sie sie niederschreibt. Diese Herangehensweise erklärt, warum ihre Bücher so filmisch wirken. Als Fan liebe ich diese immersive Qualität.

Johannes Boie Interview über seinen Schreibprozess

3 Réponses2026-02-06 15:50:26
Johannes Boies Schreibprozess fasziniert mich, weil er so organisch wirkt. In einem Interview beschrieb er, wie wichtig es für ihn ist, eine Atmosphäre zu schaffen, bevor er überhaupt den ersten Satz schreibt. Er sprach davon, wie er Orte besucht, die seiner Geschichte ähnlich sind, um sich inspirieren zu lassen. Diese Herangehensweise zeigt, wie sehr er sich in seine Geschichten hineinversetzt. Nicht jeder Autor braucht solche Rituale, aber bei ihm scheint es zu funktionieren. Seine Werke haben eine besondere Tiefe, die vielleicht genau dadurch entsteht. Boie erwähnte auch, dass er oft mit Charakteren beginnt, bevor die Handlung steht. Er entwickelt ihre Persönlichkeiten, ihre Ängste und Träume, und lässt dann die Geschichte um sie herum wachsen. Das erklärt, warum seine Figuren so lebendig wirken. Es ist, als würden sie wirklich existieren. Seine Methode erinnert mich an einen Bildhauer, der erst die Form erahnt, bevor er den Meißel ansetzt. Dieser Prozess mag zeitaufwendig sein, aber das Ergebnis spricht für sich.

Steffi Kühnert Interview über Schreibprozess

4 Réponses2026-02-28 01:08:07
Schon seit meiner Kindheit fasziniert mich der Schreibprozess – wie aus flüchtigen Gedanken etwas Greifbares wird. Steffi Kühnerts Herangehensweise erinnert mich daran, dass Schreiben oft ein Kampf zwischen Disziplin und Intuition ist. Sie erwähnt in Interviews, wie sie sich manchmal stundenlang in Details verliert, nur um dann alles wieder zu streichen. Das kenne ich gut! Bei meinem letzten Projekt saß ich tagelang an einer einzigen Szene, weil sie einfach nicht ‚richtig‘ klang. Kühnert betont, dass solche Momente nicht Scheitern sind, sondern notwendige Schritte. Was mich besonders beeindruckt, ist ihre Methode, Charaktere durch Alltagsbeobachtungen zu entwickeln. Sie beschreibt, wie sie in Cafés sitzt und Gespräche belauscht, um Dialoge authentischer zu machen. Diese Mischung aus Recherche und Spontaneität finde ich genial. Es zeigt, dass gutes Schreiben nicht im luftleeren Raum entsteht, sondern mit beiden Beinen im Leben steht.

Hannah Aschau Interview über ihre Schreibprozesse

2 Réponses2026-03-20 17:19:29
Hannah Aschau hat in einem kürzlichen Interview faszinierende Einblicke in ihren Schreibprozess gegeben. Sie beschrieb, wie sie sich oft von ungewöhnlichen Begegnungen inspirieren lässt – etwa einem flüchtigen Gespräch in einer U-Bahn oder einer zufälligen Beobachtung im Park. Diese kleinen Momente verdichtet sie zu komplexen Charakteren und Handlungssträngen. Besonders spannend fand ich ihre Methode, mit einem Netz aus Notizzetteln zu arbeiten, die sie an einer Wand arrangiert, bis sich die Geschichte wie von selbst zusammenzufügen scheint. Dabei betonte sie, wie wichtig es ist, den ersten Entwurf einfach fließen zu lassen, ohne sich von Perfektionismus blockieren zu lassen. Was mir besonders im Gedächtnis blieb, ist ihre Herangehensweise an Schreibblockaden. Aschau wechselt dann bewusst das Medium – von der Tastatur zur Handschrift oder sogar zur Sprachnotiz – um neue Perspektiven zu gewinnen. Sie verglich das Schreiben manchmal mit einem archäologischen Prozess, bei dem sie Stück für Stück die verborgene Struktur ihrer Geschichten freilegt. Ihre Begeisterung für diese ‚Entdeckungsreise‘ war so ansteckend, dass ich direkt Lust bekam, selbst den Stift in die Hand zu nehmen.

Interview mit Lukas Mayer über seinen Schreibprozess

3 Réponses2026-02-14 14:46:04
Lukas Mayer hat einmal in einem Gespräch erwähnt, dass sein Schreibprozess eher einem wilden Garten gleicht – ungezähmt, aber voller versteckter Schönheiten. Er beginnt selten mit einem detaillierten Plan, sondern lässt die Ideen einfach fließen, als würde er einem Gespräch zwischen seinen Figuren lauschen. Oft schreibt er morgens, wenn die Welt noch still ist, und nutzt diese Ruhe, um sich ganz in seine Geschichten zu versenken. Seine Notizbücher sind randvoll mit Skizzen, Dialogen und abrupten Gedankensprüngen, die später zu komplexen Handlungssträngen werden. Was mich besonders fasziniert, ist seine Herangehensweise an Charakterentwicklung. Er beschreibt seine Protagonisten nicht nur, sondern lebt sie, als wären sie alte Freunde. Manchmal ändert sich deren Weg midways, weil sie ihm plötzlich etwas zuflüstern, das er nicht erwartet hatte. Diese Flexibilität macht seine Werke so lebendig, fast als würden sie atmen. Es ist kein Wunder, dass seine Leser sich oft in die Tiefe seiner Geschichten verlieren.

Kathrin von Steinburg Interview über ihre Schreibprozesse

2 Réponses2026-02-19 14:50:18
Kathrin von Steinburgs Schreibprozesse sind faszinierend! Sie hat mal in einem Podcast erwähnt, dass sie keine feste Struktur hat, sondern sich von Stimmungen leiten lässt. Morgens schreibt sie oft direkt nach dem Aufwachen, wenn die Gedanken noch ungefiltert fließen. Ihre Notizen sammelt sie in einem chaotischen, aber liebevoll gepflegten System aus Zetteln und digitalen Aufzeichnungen. Was mich besonders beeindruckt: Sie lässt ihren Figuren viel Freiheit, sich zu entwickeln, statt sie streng zu planen. Diese organische Herangehensweise spürt man in ihren Werken – die Charaktere wirken lebendig, als würden sie atmen. In einem anderen Interview verriet sie, dass sie Schreibblockaden bewusst nutzt, um kreative Pausen einzulegen. Statt verzweifelt dagegen anzukämpfen, geht sie spazieren oder taucht in Musik ein. Diese ‚Leerlaufphasen‘ sind für sie essenziell, um neue Ideen reifen zu lassen. Ihr Arbeitszimmer soll übrigens voller inspirierender Kleinigkeiten sein: Postkarten, Steine von Reisen, sogar ein alter Schreibmaschinentyp. Diese Atmosphäre scheint ihr zu helfen, Geschichten zu formen, die sowohl Tiefe als auch Leichtigkeit haben.
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