
Der Fluch des Alphas, Die Königin der Mafia
**Deutsche Übersetzung:**
Selena hat ihr Leben als Ausgestoßene verbracht.
Geboren als Hybridin in einer Welt, die Stärke und reines Blut hoch schätzt, war sie nie dazu bestimmt, dazuzugehören. Von ihrem eigenen Rudel verstoßen und von dem einen Mann verlassen, den das Schicksal ihr bestimmt hatte, ist sie gezwungen, ihr Leben weit entfernt von allem, was sie einst kannte, neu aufzubauen.
In der Menschenwelt findet Selena etwas Unerwartetes: einen gefährlichen Mann, der sie nicht als Schwäche sieht, sondern als etwas, das es wert ist, beschützt zu werden. Mit ihm beginnt sie, ihre Stärke, ihren Wert und eine Macht in sich zu entdecken, die sich weigert, begraben zu bleiben. Doch die Vergangenheit bleibt nicht für immer begraben.
Als der Mann, der sie einst abgewiesen hat, zurückkehrt und verlangt, dass sie in das Leben zurückkommt, aus dem sie verstoßen wurde, gerät Selena zwischen zwei Welten – und zwei Männer.
Einen, der sie gebrochen hat.
Einen, der sie wieder aufgebaut hat.
Während ihre wahre Macht erwacht und das Schicksal sich zu entfalten beginnt, muss Selena entscheiden, wo sie wirklich hingehört.
Wird sie zu dem Mann zurückkehren, der sie abgewiesen hat?
Oder wird sie den wählen, der ihr geholfen hat, die zu werden, die sie ist?
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Chapter: Die falsche LunaSelanas SichtDer Schmerz war das Erste, was ich spürte. Er breitete sich in langsamen, unerträglichen Wellen durch meinen Körper aus, als wäre ich in Stücke zerbrochen und achtlos wieder zusammengesetzt worden. Jeder Teil von mir schmerzte. Mein Kopf pochte, schwer und unsicher.Ich öffnete die Augen langsam.Zuerst war alles verschwommen. Schatten und schwaches Licht vermischten sich auf eine Art, die keinen Sinn ergab. Einen Moment lang verstand ich nicht, wo ich war oder wie ich hierhergekommen war. Dann kehrten die Erinnerungen zurück.Der Wald. Der leuchtende Kreis. Der Rogue. Isadora.Mein Atem stockte scharf, als ich mich aufrichtete, und die Panik überrollte mich mit voller Wucht. Meine Hände glitten hastig über meinen Körper und suchten nach Verletzungen.Meine Seite. Meine Brust. Meine Arme. Da war nichts. Keine Wunden. Kein Blut. Nicht einmal ein Kratzer.Ich erstarrte, während ein zittriger Atemzug über meine Lippen kam.„Das ist nicht möglich“, flüstert
Last Updated: 2026-06-26
Chapter: Die Falle im Nördlichen WaldSelanas SichtDie Sonne war bereits hinter dem Horizont verschwunden und hatte nur schwache Spuren von Orange und Lila zurückgelassen, die die Nacht rasch verschlang. Silbernes Mondlicht fiel durch mein Fenster, doch heute Nacht fühlte es sich nicht sanft an. Es fühlte sich wie eine Warnung an.Ich stand reglos in der Mitte meines Zimmers, mein Herz schlug so laut, dass es wehtat. Der Brief in meiner Tasche fühlte sich schwerer an, als er sollte – als wäre er lebendig und drückte gegen mich.Heute Nacht.Nur ein einziges Wort. Aber es reichte aus, um meinen Magen sich zusammenziehen zu lassen.Angst kroch in meiner Brust hoch, langsam und erstickend. Doch darunter weigerte sich etwas Stärkeres, mich zerbrechen zu lassen.Nyra.Ihr strahlendes Lächeln. Ihre Stimme, die ohne Angst meinen Namen rief. Die Kinder, die immer noch glaubten, dass jemand für sie da sein würde.Ich schluckte schwer.„Ich habe keine Wahl“, flüsterte ich in das leere Zimmer.Meine Stimme brach mehr, als ich wol
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Chapter: Die Warnung im MorgengrauenSelanas SichtGoldenes Sonnenlicht fiel durch die dünnen Vorhänge und breitete sich über den Rand meines Bettes aus wie eine Wärme, die ich nicht verdient hatte. Und für einen Moment fühlte sich alles normal an. Friedlich.Als wäre nichts passiert.Ich lag still da, mein Körper schwer vom Schlaf, mein Geist leer. Es fühlte sich fast so an, als wäre die vergangene Nacht nur ein Traum gewesen, als wäre nichts davon real.Kein Alpha. Kein Spaziergang. Kein Blut. Keine Warnung. Einfach nichts.Langsam öffnete ich die Augen erneut.Zuerst war alles verschwommen, Formen, Licht und Schatten flossen ineinander. Dann klärte sich meine Sicht. Ich sah den Vorhang. Und plötzlich stürzte alles auf mich ein.Mein Atem stockte.„Gott“, flüsterte ich, meine Stimme kaum hörbar. „Warum habe ich überhaupt zugestimmt, mit ihm spazieren zu gehen?“Ich kniff die Augen zusammen und drückte die Hand gegen meine Stirn.Meine Augen schnappten auf.Ich starrte an die Decke, mein Herz begann zu rasen.Zieh
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Chapter: Das blutbefleckte GeschenkSelanas SichtDas Klopfen kam nicht wieder.Ich stand ein paar Sekunden lang wie erstarrt da, die Ohren angespannt, und hoffte, es noch einmal zu hören. Aber da war nichts – nur Stille. Die Art von Stille, die sich anfühlt, als würde sich die Haut zu eng über den Körper spannen.„Selena“, kam Isadoras Stimme hinter mir, jetzt leiser. „Geh nachsehen, wer es ist.“Ich schluckte.Meine Füße fühlten sich schwerer als sonst an, als ich zur Tür ging, jeder Schritt langsam und unsicher. Als ich sie erreichte, hielt ich inne, die Hand über dem Türknauf schwebend.Ich holte tief Luft. Dann zog ich sie auf.Niemand.Meine Augen durchsuchten die Dunkelheit draußen – den leeren Pfad, die Schatten, die sich in die Ferne erstreckten.Links. Rechts. Nichts.Nur das leise Zirpen von Grillen und das ferne Flüstern des Windes erfüllten die Nacht. Und das jagte mir einen Schauer über den Rücken.„Wer ist es?“, rief Isadora.„Niemand“, antwortete ich, meine Stimme leiser als erwartet.Ich wollte mich
Last Updated: 2026-06-26
Chapter: Die Berührung des AlphasSelanas SichtDie Nacht war ruhiger, als ich erwartet hatte. Nur das sanfte Flüstern des Windes strich durch die Bäume und berührte meine Haut wie ein Geheimnis, das ich nicht hören sollte. Das Rudelgelände fühlte sich nachts anders an – weniger Urteile, weniger beobachtende Augen.Nur Stille. Und er.Alpha Kael ging neben mir, nah genug, dass ich seine Präsenz spüren konnte, aber ohne mich zu berühren. Noch nicht. Seine Schritte waren ruhig und gemächlich, als wäre er genau dort, wo er sein wollte.Im Gegensatz zu mir. Meine Gedanken drehten sich im Kreis, bis ich es nicht mehr aushielt.„Warum?“, fragte ich plötzlich, meine Stimme leiser als beabsichtigt.Er sah mich an. „Warum was?“Ich blieb stehen.Er wurde ebenfalls langsamer und drehte sich ganz zu mir um.„Warum ich?“, fragte ich erneut, diesmal deutlicher. „Warum willst du mit mir spazieren gehen, wenn mich jeder im Rudel als…“ Ich zögerte, die Worte schmeckten bitter auf meiner Zunge. „Als nichts weiter als einen Mensche
Last Updated: 2026-06-26
Chapter: Geschichten unter dem FeuerscheinSelanas SichtDas Feuer knisterte leise in der Mitte der Lichtung, seine Flammen tanzten unter dem offenen Nachthimmel des Silver Packs. Winzige Funken stiegen auf wie rastlose Sterne und verschwanden in der Dunkelheit über uns.Die Kinder saßen im Kreis um mich herum, ihre kleinen Gesichter leuchteten im warmen orangenen Schein, die Augen vor Aufregung weit aufgerissen.Ich senkte meine Stimme und beobachtete, wie sie sich näher beugten.„Und dann“, flüsterte ich, „sprang der weiße Wolf über den Fluss und rettete das gesamte Rudel vor den Schattenjägern.“Ein Chor aus erstaunten Lauten erfüllte die Luft.Ein kleiner Junge kroch näher heran, seine Augen strahlten.„Hatte sie Angst?“Ein sanftes Lächeln umspielte meine Lippen.„Selbst die stärksten Wölfe verspüren Angst“, sagte ich sanft. „Aber Mut bedeutet, andere zu beschützen, auch wenn man selbst Angst hat.“Ein anderes Kind runzelte nachdenklich die Stirn.„Aber haben Rudel nicht Alphas?“, fragte er. „Warum hat der weiße Wolf sie
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