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Kapitel 53

Author: Prettydarlie
last update publish date: 2026-01-26 05:10:36

53

„Ich weiß von Vanessa, dieser blonden Tussi, die sich ständig halbnackt anzieht und ihr Gesicht mit Make-up zukleistert, als hätte sie Angst, die Leute könnten ihr wahres Gesicht sehen …“

„Hahaha, los, Mädchen! Damit hab ich nicht gerechnet. Nach dem unschuldigen, zerbrechlichen Eindruck, den du gemacht hast, als du bewusstlos im Bett lagst, hätte ich nie gedacht, dass du so eine giftige Zunge hast“, unterbrach Chloe sie lachend und zeigte Aria den Daumen nach oben. Gleichzeitig kicherte sie
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    8 Die grellen Lichter des großen Konferenzraums der Agentur blendeten beinahe. Cara saß am Kopf des langen Mahagonitisches und starrte auf die glänzenden Moodboards der neuen Luxus-Modekampagne. Neben ihr sprach Natalie, das erfolgreichste Model der Agentur, voller Begeisterung über die Vision der kommenden Kampagne. „Ich finde, das Motto Pure Elegance trifft den Kern perfekt“, sagte Natalie mit einem makellosen Lächeln. „Es geht darum, nach außen vollkommen zu wirken, egal welches Chaos sich hinter den Kulissen abspielt. Unsere Kleidung erzählt oft mehr, als Worte es je könnten …“ Natalie redete weiter, doch Cara hörte längst nicht mehr zu. Immer wieder hallten nur diese Worte in ihrem Kopf nach. Nach außen vollkommen. Sie beschrieben ihre Situation erschreckend genau. Unwillkürlich legte Cara eine Hand auf ihren Unterbauch. Im Davis-Anwesen räumte gerade eine fest angestellte Krankenschwester ihre Sachen aus. Ihre Schwiegermutter zählte bereits die Stunden bis zu ihrem Eisp

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    Cara rührte ihr Abendessen kaum an.Immer wieder spielte sich die Erinnerung an Martins Daumen ab, der in der Hotellounge sanft ihre Lippe gestreift hatte. Allein der Gedanke daran ließ eine unerwünschte Wärme durch ihren Körper fließen.Lucas war noch nicht von der Arbeit zurückgekehrt, wofür sie dankbar war.Allein die Vorstellung, ihm nach dem beinahe vollzogenen Kuss mit Martin gegenüberzutreten, ließ einen Knoten in ihrem Magen entstehen.„Warum isst du nichts?“, fragte Madam Davis vom anderen Ende des Tisches und riss Cara aus ihren Gedanken.Sie bemerkte, dass auch ihr Schwiegervater sie aufmerksam beobachtete.Cara räusperte sich leise.„Nichts. Ich habe in letzter Zeit einfach keinen großen Appetit.“„Falls du auf etwas anderes Lust hast, sag einfach dem Koch Bescheid. Er soll es dir zubereiten. Sei nicht so zurückhaltend“, meinte ihr Schwiegervater.Cara nickte etwas verlegen.Sie verstand sehr wohl die doppelte Bedeutung seiner Worte.Da sie angeblich schwanger war, erwarte

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  • Das sündhafte Angebot meines Schwagers   Kapitel 5

    Kapitel 5Cara wartete, bis sie allein mit ihrer Schwiegermutter im kleinen Salon im Obergeschoss waren, bevor sie sich wie ein in die Enge getriebenes Tier zu ihr umdrehte.„Was zur Hölle sollte das gerade eben?“, zischte sie und hielt ihre Stimme niedrig, damit die Dienstmädchen sie nicht hören konnten. „Schwanger? Zwei Wochen? Haben Sie völlig den Verstand verloren?“Madam Davis zuckte nicht einmal mit der Wimper.Elegant saß sie auf dem Samtsofa, die Beine übereinandergeschlagen, als würden sie über das Wetter sprechen.„Du solltest mir dankbar sein“, sagte die ältere Frau kühl. „Dieser Arztbericht hätte unsere Familie zerstört. Jetzt haben wir einen Ausweg.“„Einen Ausweg?“Cara lachte bitter auf, während ihr vor Frustration Tränen in die Augen stiegen.„Sie haben meinem Mann gerade erzählt, dass ich sein Kind erwarte, obwohl wir beide wissen, dass das im Moment unmöglich ist! Was passiert, wenn uns diese Lüge um die Ohren fliegt?“Madam Davis’ Blick wurde scharf.„Sie wird uns n

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    Kapitel 4Madam Davis stieg auf dem Parkplatz des First-Class-Krankenhauses aus dem Wagen. Ihre Schultern hingen herab, und ihr Gesicht war von Niedergeschlagenheit gezeichnet.Die Wahrheit über den Zustand ihres Sohnes lastete schwer auf ihr.Sie war kreidebleich geworden.Der Arzt hatte ihnen sogar eine intravaginale Insemination (IVI) mit Spendersamen empfohlen.Mit einem aufmunternden Lächeln hatte er gesagt:„Falls Ihr Mann keine Adoption in Betracht ziehen möchte, könnten Sie diesen Weg versuchen. Tatsächlich beginnt Ihr Eisprungfenster bereits in drei Tagen. Ich rate Ihnen dringend, diese Zeit optimal zu nutzen. Reduzieren Sie Stress so weit wie möglich und—“Den Rest seiner Ratschläge nahm Cara kaum noch wahr.Ihre Gedanken überschlugen sich.Sie war gesund.All die Schuldzuweisungen.Die Beleidigungen.Die Jahre voller stiller Verurteilung.Niemals war sie das Problem gewesen.„Sollten wir Lucas nicht anrufen und ihm die Ergebnisse mitteilen?“, fragte Cara die ältere Frau.Ma

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    Nach der unangenehmsten Autofahrt ihres Lebens erreichten Cara und Madam Davis den Parkplatz des First-Class-Krankenhauses.Cara war gerade ausgestiegen und wartete darauf, dass auch die ältere Dame aus dem Wagen kam, als sie beim Klang ihres Namens erstarrte.Sie würde Martins Stimme überall erkennen.Aber um Himmels willen – warum musste sie ihm ausgerechnet heute hier begegnen?Und dann auch noch in Begleitung ihrer Schwiegermutter.Sie tat so, als hätte sie ihn nicht gehört, doch ihr Nacken kribbelte, als seine Schritte immer näher kamen.„Cara—“Martin hatte kaum ihren Namen ausgesprochen, da fiel ihm Madam Davis scharf ins Wort.„Cara, wer ist dieser Mann?“Caras Herz hämmerte gegen ihre Rippen.Ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, wandte sie sich Martin mit einem höflichen, ausdruckslosen Gesicht zu.„Ich kenne ihn nicht.“Die Worte trafen Martin wie eine Ohrfeige.Seine dunklen Augen weiteten sich vor Schock, während sich sein Kiefer sichtbar anspannte.Bevor er sich fassen k

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