Share

Kapitel 4.

Author: Kester
last update publish date: 2026-07-28 11:39:02

»Sie sind eine unglaublich geduldige und starke Frau, Ma'am Angelina. Wenn ich an Ihrer Stelle wäre, hätte ich Moreen schon längst an ihren langen Haaren gepackt. Niemals würde ich zulassen, dass sie mit Mr. Axton glücklich wird!« Die beiden Dienstmädchen des Hauses unterhielten sich über die Schwiegertochter ihrer Dienstherren. Sie waren noch immer fassungslos über die Szene, die sich heute Morgen am Esstisch abgespielt hatte.

»Ihr wagt es tatsächlich, über Mrs. Almero zu tuscheln?«, fragte Angelina neckend, als sie die beiden Angestellten in der Küche überraschte, wie sie über sie klatschten.

»Verzeihen Sie uns, Ma'am Angelina. Wir waren unverschämt«, sagte Amey, eines der Dienstmädchen. Sie lächelte verlegen dan blickte zu Boden, weil sie auf frischer Tat ertappt worden war.

Angelina reichte ihr ein dreckiges Glas vom Vorabend, das sie aus ihrem Zimmer mitgebracht hatte.

»Anstatt zu tratschen, spült lieber mal dieses dreckige Glas ab«, stichelte Angelina im Scherz.

»Geht klar, Ma'am!«, antwortete diesmal Silda, Ameys Kollegin.

»Wenn Mrs. Evelyn das spitzkriegt, wird sie euch ungespitzt in den Boden stampfen«, resümierte Angelina. Sie kannte das Wesen ihrer Schwiegermutter nur zu gut.

Am nächsten Tag.

»Schatz, ich fahre heute nicht ins Büro. Ich fühle mich nicht wohl«, sagte Moreen mit überaus süßlicher Stimme. Sie lag noch immer im Bett, fest eingehüllt in eine dicke Decke.

Axton stand neben dem Bett, noch in seinem Herrenschlafanzug.

»Schon gut, Moreen. Kein Problem. Du bist bestimmt erschöpft, weil du mich die ganze Nacht verwöhnt hast«, sagte Axton mit einem verschmitzten Lächeln.

»Aber ich habe deine Leidenschaft letzte Nacht sehr genossen, Liebling«, schwärmte Moreen, griff nach Axtons Nacken und zog ihn zu ihrem Gesicht heran. Dann drückte sie einen kurzen Kuss auf seine Lippen.

»Ruhe dich aus, ich gehe duschen«, sagte Axton, was Moreen mit einem sanften Nicken erwiderte.

»Ich liebe dich«, hauchte Moreen, bevor Axton im Badezimmer verschwand.

»Ich liebe dich auch«, erwiderte Axton mit einem leichten Lächeln und trat ins Bad.

Angelina stieß einen schweren Seufzer aus, als sie das süße Getuschel zwischen Axton und Moreen mitanhören musste. Ihr Gesicht spiegelte tiefes Haaretragen wider. Sie stand hinter der Tür. Eigentlich war sie hergekommen, um ihrem Ehemann mitzuteilen, dass das Frühstück auf dem Esstisch bereitstand.

Doch sie verharrte in der Bewegung. Ihre Hand, die eben noch die Tür weit aufstoßen wollte, um das Zimmer zu betreten, hielt inne. Angelina öffnete die Tür nur einen spaltbreit – fast unsichtbar.

Axtons Stimme hatte Moreen gegenüber so sanft geklungen. In Angelina stieg Eifersucht auf, vermischt mit einer schmerzhaften Sehnsucht nach Axtons liebevoller Art. Wer wusste schon, wann dieser Mann wirklich jemals wieder in ihre Arme zurückkehren würde?

»Sollte ich diese Ehe einfach beenden?«, begann Angelinas Verstand zu entgleisen. Sie fühlte sich von ihrem Mann schlichtweg nicht mehr geschätzt.

Als sie wusste, dass Axton unter der Dusche war, trat Angelina voller Entschlossenheit ins Zimmer. Ihr Blick wandte sich direkt dem Bett zu, auf dem Moreen bereits an das Kopfteil gelehnt saß und auf ihrem Smartphone tippte.

Moreen schielte zu Angelina hinüber und verzog das Gesicht; Angelinas Anwesenheit passte ihr ganz offensichtlich nicht.

»Kannst du dich bitte aus dem Leben meines Mannes verziehen?!«, sagte Angelina leise, aber mit aller Schärfe. »Nenn mir einfach die Summe, die du haben willst, Moreen!«, fuhr sie fort.

Sie trat direkt an die Bettseite heran. Kaum ein Meter trennte sie von der entspannt dasitzenden Moreen.

»Wie anmaßend du doch bist, Angelina! Wer glaubst du eigentlich, wer du bist, dass du es wagst, so mit mir zu sprechen?«, Moreens hübsches Gesicht nahm einen ernsten Ausdruck an.

»Ich bin Mrs. Axton Barayev Almero! Die einzige legitime Schwiegertochter der Familie Almero! Hast du das etwa vergessen?«, Angelina beugte sich bedrohlich zu Moreen vor.

Ihre Hände juckten förmlich danach, diese Frau zu erwürgen. Doch noch konnte sie ihre Wut unter Kontrolle halten.

»Pah! Schwiegertochter, sagst du? Du bist wohl völlig ehrlos, Angelina. Die Familie Almero sieht dich doch nicht einmal mehr als voll an! Eigentlich müsstest du aus diesem Haus verschwinden!«, Moreen lächelte hasserfüllt. Es war, als hisse sie das Banner des Krieges gegen Angelina.

Moreen wirkte kampfbereit. Sie war gewillt, sich jeder bevorstehenden Situation zu stellen. Erst recht einer Auseinandersetzung mit Angelina – die war in ihren Augen ein Leichtgewicht.

»Wen schert schon eine Frau mit einer verkrüppelten Gebärmutter wie du?«, Moreen blickte voller Verachtung auf Angelina herab.

Das Geräusch der aufgehenden Badezimmertür ertönte. Blitzschnell schlug sich Moreen selbst ins Gesicht und schauspielerte, als hätte Angelina sie geohrfeigt.

»Tu mir nicht weh, Angelina! Selbst wenn du mich umbringst, werde ich Axton niemals verlassen. Ich liebe ihn abgöttisch!«, schrie Moreen unter Tränen.

»Angelina!«, stieß Axton schockiert hervor.

Natürlich verleitete diese Szene Axton zu einem fatalen Trugschluss. Nur mit einem Handtuch um die Hüfte gebunden, stürzte er herbei und schloss die weinende Moreen in seine Arme.

»Was tust du da mit Moreen? Bist du vollkommen den Verstand verloren?!«, fuhr Axton sie in scharfem Ton an.

»Ich habe ihr gar nichts getan!«, stritt Angelina fassungslos ab. Sie streckte ihm beide Handflächen entgegen. »Sie tut sich selbst weh, Axton!«

»Angelina lügt, Axton. Sie hat mir mehrmals ins Gesicht geschlagen«, warf Moreen zwischen ihren Schluchzern ein.

»Du bist diejenige, die lügt!«, beschuldigte Angelina sie.

»Es reicht, Angelina! Hör auf, dich herauszureden. Du suchst doch ständig nur Streit!«, knurrte Axton und strich Moreen sanft über den Rücken, um sie zu beruhigen.

Angelina wollte noch erklären, was wirklich geschehen war, doch Axton forderte sie unverzüglich auf, das Zimmer zu verlassen.

*»Niemand wird dir glauben, Angelina!«*, frohlockte Moreen innerlich. Sie fühlte sich als Siegerin über diese Frau.

Mit dem tiefen Schmerz der erneuten Demütigung im Herzen eilte Angelina hinaus und schlug die Tür knallend hinter sich zu. Axton sollte spüren, wie maßlos enttäuscht sie darüber war, dass er dieser Frau mehr glaubte als ihr.

Angelina zog sich in den hinteren Bereich des Anwesens zurück. Sie setzte sich auf eine Gartenbank und starrte reglos auf einen weißen Rosenstrauch, der kurz vor dem Eingehen war. Das Holz sah bereits braun und morschein aus. Nur ein einzelnes, gelbes Blatt hing noch daran. In wenigen Tagen würde wohl auch dieses fallen.

Angelina fühlte sich, als sei ihr Leben genau wie dieser Rosenstrauch. Mit jedem Tag, der verstrich, starb sie ein Stückchen mehr.

*Srrrt... Srrrt...!*

Angelinas Handy vibrierte in ihrer Hosentasche. Sie griff rasch danach und blickte auf das Display, auf dem der Name zu lesen war: *Dr. Johnny*.

»Dr. Johnny? Warum ruft er mich an?«, fragte sie sich stumm, während sie den grünen Button zur Seite strich und sich das Telefon ans Ohr hielt.

»Guten Morgen, Mrs. Almero. Verzeihen Sie bitte, dass ich mich erst jetzt melde. Ich war in letzter Zeit sehr mit meinen Patienten beschäftigt«, ertönte Dr. Johnnys Stimme am anderen Ende der Leitung.

»Guten Morgen, Herr Doktor. Nein, das ist schon in Ordnung«, antwortete Angelina.

»Die Ergebnisse der Laboruntersuchung, die wir damals gemacht haben, liegen seit zwei Tagen vor. Es tut mir leid, dass ich Sie erst jetzt darüber informiere.«

Angelinas Stirn legte sich in Falten. Sie war verwirrt und schockiert zugleich. Hatte sie die Laborergebnisse aus dem Krankenhaus nicht bereits vor etwa 18 Tagen erhalten?

»Möchten Sie den Befund persönlich im Krankenhaus abholen, Mrs. Angelina, oder sollen wir ihn Ihnen zuschicken?«

Angelina schwieg. In ihrem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Wenn die Testergebnisse von Dr. Johnny erst vor zwei Tagen fertig geworden waren... wessen Befund war das dann, den sie erhalten hatte? Dort hatte doch eindeutig ihr vollständiger Name gestanden!

»Mrs. Angelina? Sind Sie noch da?«, vergewisserte sich Dr. Johnny, da sie nicht geantwortet hatte.

»J–ja, Herr Doktor. Ich bin noch da.«

»Wie entscheiden Sie sich?«, fragte Dr. Johnny bezüglich seiner vorherigen Frage.

»Ich komme sofort persönlich im Krankenhaus vorbei, um ihn abzuholen.«

»Sehr wohl, Ma'am. Wenn Sie angekommen sind, kommen Sie direkt in mein Sprechzimmer.«

»Ja, Herr Doktor. Vielen Dank für Ihren Anruf.«

»Gern geschehen, Mrs. Angelina.«

Angelina beendete das Gespräch so schnell wie möglich. Sie erhob sich von der Gartenbank und machte sich unverzüglich auf den Weg ins Krankenhaus. Ihre Neugier war unbändig. Hatte Dr. Johnny einen Fehler gemacht?

Oder hatte ihr jemand vorsätzlich gefälschte Laborergebnisse zugespielt?

Continue to read this book for free
Scan code to download App

Latest chapter

  • Die Rache der Ex-Frau des Milliardärs   Kapitel 18.

    Axton hielt an diesem Abend sein Versprechen.Er begab sich in den unterirdischen Kerker, um Angelina aufzusuchen, und brachte eine spezielle Peitsche mit, die eigens aus China importiert worden war.Er fand seine Ehefrau regungslos vor.Dennoch glaubte er, sie würde nur schauspielern, um sein Mitleid zu erregen und ihrer Strafe zu entgehen.Anstatt ihr sofort zu helfen, machte sich Axton keinerlei Sorgen.Im Gegenteil – die Wut in seiner Brust loderte nur noch stärker, und er wollte endlich mit der Bestrafung beginnen.„Glaubst du wirklich, ich werde dir vergeben, Angelina?“Axton war überzeugt, dass sie ihn täuschen wollte.Angelina reagierte jedoch nicht.Obwohl Axtons Stimme den ganzen Raum erfüllte, blieb sie reglos.Die Peitsche lag bereits fest in seiner Hand.Mit voller Kraft ließ er sie auf Angelinas Hüfte niedersausen.Ihr Körper zuckte leicht zusammen, doch kein Laut kam über ihre Lippen.Normalerweise hätte jeder Mensch bei einem so heftigen Peitschenhieb vor Schmerz gesch

  • Die Rache der Ex-Frau des Milliardärs   Kapitel 17.

    Während Axton seine Großmutter aufmerksam beobachtete, war er innerlich äußerst angespannt. Er fürchtete, dass seine Lüge auffliegen und Angelina Hana alles erzählen würde.Er steckte wirklich in großen Schwierigkeiten.Selbst im Sitzen konnte er seine Nervosität kaum verbergen.Doch Angelinas Handy war ausgeschaltet.Sichtlich enttäuscht steckte Hana ihr Telefon wieder in ihre Handtasche.„Ich habe dir doch gesagt, dass Angelina in ihrem Heimatort Urlaub macht. Glaubst du deinem eigenen Enkel etwa nicht, Hana?“, sagte Axton schließlich erleichtert.Doch Hanas scharfer, durchdringender Blick ruhte weiterhin prüfend auf ihm.Das machte Axton nervös, obwohl er sich bemühte, gelassen zu wirken.Hana erhob sich und ging zum Schminktisch, der Moreen gehörte.„Angelina muss inzwischen noch schöner geworden sein. Schau nur, wie viele Hautpflegeprodukte sie inzwischen hat.“Sie nahm kurz einen Cremetiegel in die Hand, betrachtete ihn und stellte ihn anschließend wieder an seinen Platz.„Axton

  • Die Rache der Ex-Frau des Milliardärs   Kapitel 16.

    Die ganze Nacht konnte Angelina kein Auge schließen. Als der Morgen dämmerte, entwich ihren Lippen immer wieder ein leises Stöhnen. Die stundenlange Haltung ließ ihren ganzen Körper schmerzen. Es fühlte sich an, als würden ihre Arme jeden Moment brechen.Sie war schließlich kein Affe, der den ganzen Tag an Ketten hängen konnte.Doch das war nicht ihr einziges Leid.Je tiefer die Nacht wurde, desto mehr Ratten krochen aus den dunklen Ecken des Kellers hervor und umringten sie. Einige bissen ihr in die Zehen, andere nagten sogar an ihren Ohren.Angelina litt nicht nur unter Hunger und Durst, sondern musste auch die Schmerzen der Bisswunden dieser verfluchten Ratten ertragen. Je häufiger sie sich bewegte, desto neugieriger wurden die Tiere und kamen immer näher.Seit der vergangenen Nacht wartete sie darauf, dass Axton endlich erschien.Doch selbst bis zum Morgen zeigte sich der grausame Mann nicht.Die Erschöpfung war kaum noch auszuhalten.Immer wieder schrie Angelina ihren Schmerz hin

  • Die Rache der Ex-Frau des Milliardärs   Kapitel 15.

    Angelinas beide Hände waren mit schweren Eisenketten gefesselt. Sie musste stehen, während ihre Arme über ihrem Kopf hochgezogen waren, sodass sie sich nicht befreien konnte und nichts anderes übrig blieb, als ihr Schicksal zu ertragen.Niemand wusste, wie viele Meter tief sich dieser Raum unter der Erde befand.Fest stand nur, dass die stickige Luft kaum auszuhalten war.„Verzeihen Sie uns, Frau Angelina. Wir führen lediglich unsere Anweisungen aus“, sagte Malic mit mitfühlender Stimme.„Schon gut, Malic.“ Angelina lächelte bitter. „Geht jetzt. Lasst mich allein.“Malic und Jodie verließen den Raum und ließen Angelina in einer äußerst besorgniserregenden Lage zurück. Es gab weder Essen noch Trinkwasser.Der heiße Kerkerraum hatte keine Fenster. Nur spärliches Licht drang hinein, und es gab keinerlei Belüftung. Keine frische Luft konnte die dicken Mauern durchdringen.Der Raum wirkte erschreckend, als stamme er noch aus der Kolonialzeit.Außerdem war alles schmutzig, als hätte sich do

  • Die Rache der Ex-Frau des Milliardärs   Kapitel 14.

    Hundert Peitschenhiebe? Das war eine unvorstellbar harte Strafe. Wer könnte einen solchen Schmerz überhaupt ertragen?Alle wirkten nervös und besorgt, falls Moreens Diamantkette tatsächlich in einem ihrer Zimmer gefunden werden sollte.Schließlich war dies das erste Mal, dass in der Villa der Familie Almero jemand zu stehlen wagte.„Amey, du warst es doch nicht, oder?“, flüsterte Silda ihr direkt ins Ohr.„Natürlich nicht! Ich würde mich niemals trauen, das Schlafzimmer von Herrn Axton zu betreten!“, murmelte Amey verärgert, jedoch so leise, dass es niemand sonst hören konnte.„Frag doch Frau Angelina“, schlug Silda vor.Amey schüttelte zweimal den Kopf.Sie wagte es nicht, ihrer Herrin gegenüber respektlos zu sein.Wenn sie Angelina so etwas fragen würde, käme das einer Anschuldigung gleich. Das wollte sie auf keinen Fall. Außerdem war sie fest davon überzeugt, dass Angelina niemals das Eigentum eines anderen stehlen würde.Malic führte sofort Axtons Befehl aus und begann gemeinsam m

  • Die Rache der Ex-Frau des Milliardärs   Kapitel 13.

    Nachdem Jodie sich Angelinas Erklärung angehört hatte, verstummte sie plötzlich. Ihre Körpersprache veränderte sich – sie wirkte längst nicht mehr so freundlich wie zuvor.„Aus welchem Grund möchten Sie die Überwachungskameras einsehen, Frau Angelina? Ist vielleicht eines Ihrer Pakete verschwunden?“„Mm ... Ja, genau.“ Angelina schien plötzlich eine neue Idee zu haben.„Vor einem Monat habe ich online Kleidung bestellt, aber bis heute ist das Paket nicht angekommen“, sagte sie und begann, sich eine Geschichte auszudenken.„Das Merkwürdige ist, dass in der Shopping-App steht, die Lieferung sei bereits vom Kunden entgegengenommen worden. Ich bin wirklich verwirrt. Ist Ihnen so etwas auch schon einmal passiert?“, fragte Angelina mit einem ratlosen Gesichtsausdruck, um ihre Ausrede glaubwürdig erscheinen zu lassen.Jodie nickte verständnisvoll und schaltete sofort den Computer im Wachhäuschen ein.Angelina wartete derweil mit wachsender Anspannung. Schon seit Langem beschäftigte sie diese

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status