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Kapitel 9: Die Schatten der Rückkehr 2

last update Veröffentlichungsdatum: 01.04.2026 20:44:55

Sasha

Sie eilt herbei, kniet sich vor mich, nimmt meine kalten Hände in ihre warmen, noch immer durchdrungen vom Geruch der Körperlotion, die sie im Club benutzt. Ihr Duft nach Vanille und kaltem Tabak bringt mich in die Realität zurück, verankert mein inneres Chaos.

Ich seufze, die Tränen steigen gegen meinen Willen auf. Die Worte strömen in einem Sturzbach hervor, unmöglich zurückzuhalten.

»Es war … Volkov. Dimitri Volkov. Unser Boss im Velvet. Der, der uns fürs Tanzen auf den Stangen bezahlt
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  • Dunkle Besessenheit   Kapitel 244 – Die Lüge der Tränen

    LouisIch sage nichts. Ich bewege mich nicht. Ich lasse sie sich in ihren Gedanken verlieren, in ihren Lügen. Sie glaubt noch, die Kontrolle zu haben, aber sie ist bereits gefangen, die Wahrheit kann ihr nicht mehr entkommen. Aber Clara… Sie versucht immer noch, mir zu glauben zu machen, dass sie die Situation im Griff hat.Sie spannt sich an, ein Schauder läuft über ihren Rücken. Sie versucht, wieder etwas Fassung zu gewinnen, aber ich sehe, dass es nicht funktioniert. Die Angst überflutet sie immer mehr, und ich mag das. Ich mag dieses Gefühl der Macht. Ich mag es, dass sie weiß, dass sie nichts gegen mich ausrichten kann.Endlich spricht sie, ihre Stimme ein zitterndes Flüstern:— Ich… ich weiß nicht, wo sie ist, Louis. Ich schwöre es Ihnen… ich weiß nichts…Sie sieht mir direkt in die Augen, ihre Lippen zittern. Aber ihr Blick, der zu sehr ausweicht, verrät ihre Lüge. Sie weiß es. Sie weiß, wo Anna sich versteckt. Aber sie g

  • Dunkle Besessenheit   Kapitel 243 – Das Brennen der Stille

    Louis Zwei Monate später: Ich sitze hier, im Auto, die Fäuste immer noch geballt, jeder Muskel verspannt. Die Luft ist eisig, aber nichts vermag dieses Brennen zu löschen, das meine Eingeweide verzehrt. Es ist nicht die Angst, die mich zernagt, nicht die Sorge. Es ist weit schlimmer. Es ist diese innere Wut, diese stille Raserei, die ich nicht nach außen kehren kann. Ich muss Herr meiner selbst bleiben. Keine Anzeichen, keine Hinweise, die verraten, was in mir vorgeht. Adrien spricht. Ich höre nur mit halbem Ohr zu. Seine Worte sind Hintergrundgeräusche. Er spricht von Informationen, von Nachforschungen, aber all das ist mir gleichgültig. Er sieht nicht die Schlinge, die sich um meine Brust zieht, er spürt nicht die Hitze, die unter meiner Haut zunimmt. Er weiß nicht, dass ich kurz vor der Explosion stehe. Ich atme tief ein, ein vergeblicher Versuch, dieses Feuer zu löschen, das mich verbrennt. Es ist sie. Anna.

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    LouisIch stehe hier, reglos in meinem Büro, die Fäuste auf das massive Holz des Tisches gepresst. Meine Augen auf die geschlossene Tür gerichtet. Eine dumpfe Wut frisst mich von innen auf. Jede Minute, die vergeht, macht mich wahnsinniger.Endlich kommen sie. Zwei meiner Männer. Diejenigen, die ich persönlich ausgewählt hatte, um sie zu bewachen. Diejenigen, denen ich anvertraut hatte, was mir am kostbarsten ist. Und sie haben versagt.Sie treten ein, den Kopf gesenkt, unfähig, meinem Blick standzuhalten. Die Angst ist bereits in ihren Gesten sichtbar, in ihren abgehackten Atemzügen, in ihren ausweichenden Blicken.— Ihr… — Meine Stimme bricht, heiser, geladen mit einem Gift, das bereit ist zu explodieren — Ihr hattet EINE Aufgabe. EINE EINZIGE. Die Villa überwachen. Auf sie aufpassen. Und ihr habt sie gehen lassen…Schweigen. Der Älteste wagt endlich zu stammeln, die Stimme zitternd:— Chef… wir… wir haben unser Bestes gegeben…

  • Dunkle Besessenheit   Kapitel 241— Der letzte Bruch

    AnnaIch starre noch einmal auf dieses Telefon, das auf meinen Knien liegt. Der Bildschirm ist schwarz, aber ich weiß, dass es nicht lange dauern wird, bis es wieder vibriert. Louis gibt niemals auf. Nicht, wenn er etwas will. Nicht, wenn es um mich geht.Ich schließe für einen Moment die Augen, die Kehle zugeschnürt. Sein Gesicht drängt sich mir auf, sein kalter Blick, diese Art, wie er mich vollständig besitzt. Selbst jetzt, selbst auf der Flucht, hält er mich noch… durch diesen einfachen Gegenstand.— Anna… flüstert Clara, die versteht, noch bevor ich spreche.Ich umklammere das Telefon so fest, dass meine Fingerknöchel weiß werden. Ich möchte weinen, schreien, alles aufgeben. Aber nein. Ich muss es tun.Ich kurble das Autofenster herunter, der kalte Wind peitscht mir ins Gesicht. Und ohne eine Sekunde länger nachzudenken, werfe ich dieses verdammte Gerät so weit ich kann, direkt in den Wald, der die Straße säumt.Stille

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    AnnaDie Morgendämmerung zieht sich langsam über die Villa und taucht die Mauern in ein kaltes Licht. Ich bin schon auf, unfähig, in der Nacht ein Auge zu schließen. Atemlos, das Herz in der Kehle, laufe ich im Zimmer auf und ab, den Koffer seit Stunden gepackt.Clara tritt leise ein, das Gesicht angespannt. Ihre Augen ruhen auf mir, und ohne ein Wort weiß sie es. Sie weiß, dass es heute ist.— Es ist fertig. Das Auto steht am Ende der Auffahrt. Aber Anna… wenn wir gehen, gibt es kein Zurück mehr.Ich nicke ohne Zögern.— Ich weiß. Auf geht's.Clara sieht mich lange an, dann nähert sie sich, um ihren eigenen Koffer zu nehmen, der neben der Tür steht. Ja, sie kommt mit mir. Seit gestern Abend hat sie ihre Entscheidung getroffen. Sie will mich nicht allein lassen, nicht jetzt, nicht in meinem Zustand.— Bist du dir sicher, Clara? Du weißt, was das bedeutet…Sie deutet ein trauriges Lächeln an.— Ich

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