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Yorkside

Author: Juno Sparks
last update publish date: 2026-06-30 15:34:23

POV: Silver Preston

Ich habe kaum geschafft, meine Pflegeprodukte aus den Tiefen meiner Reisetasche zu ziehen, als Americus neben meinem Bett auftaucht wie ein Pailletten-Geist, die Hände auf die Hüften gestützt.

„Wir brauchen einen Bonding-Abend."

Ich schaue von dem schmalen Schreibtisch auf, an dem ich gerade versuche, die Handvoll Sachen anzuordnen, die ich mitgebracht habe. Ein paar Lehrbücher. Mein Handyladegerät. Eine kleine Tablettendose, die ich schnell in die hintere Ecke schiebe, auße
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    POV: Silver PrestonIch hatte mir geschworen, nicht wieder zusammenzubrechen.Nicht in der Öffentlichkeit. Nicht dort, wo andere Studenten dabei zusehen könnten. Auf keinen Fall dort, wo Eli Hayes es aus der Mitte einer Mensa heraus mit diesem unlesbaren Gesichtsausdruck beobachten könnte, den er scheinbar dauerhaft installiert hat.Ich bin trotzdem geflüchtet.Habe mein unberührtes Tablett mit Lockenbratkartoffeln auf dem Tisch stehen lassen, mich durch die schweren gotischen Türen gedrückt und nicht aufgehört, bis ich wieder im Branford-Korridor war, mit Steinmauern auf beiden Seiten und niemandem, der zusah.Die Demütigung folgt mir den ganzen Weg zurück ins Zimmer.Ich schließe die Tür fester, als ich es beabsichtige. Die rautenförmigen Fenster klappern in ihren Rahmen.Americus schaut von ihrem Schreibtisch auf.Riley schaut von ihrem Heft auf.Ich lege mich ins Bett, ziehe meine Decke hoch und öffne meine Pflichtlektüre.Keine von beiden sagt etwas, was bedeutet, dass sie nett s

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    POV: Silver PrestonDie Olympia-Ausscheidungsmedaille fängt das Morgenlicht in Americus' Händen und wirft es in kleinen, scharfen Blitzen durch den Raum zurück.Ich will sie ihr entreißen.Alles zurück in die Schachtel stopfen, sie unter das Bett schieben und so tun, als würde nichts davon gerade passieren. So tun, als wäre ich einfach eine normale Erstsemesterin mit einer Knieverletzung und einem Yale-Hoodie und ohne Geschichte, die es wert wäre, ausgegraben zu werden.Stattdessen schnürt sich meine Kehle vollständig zu, und ich sitze dort auf meinem schmalen Bett und bewege mich nicht.Riley erscheint im Türrahmen.Sie hat ein Notizheft unter einem Arm geklemmt, die Seiten mit ordentlicher Handschrift bedeckt, und sieht aus wie jemand, der heute Morgen tatsächlich die zugewiesene Lektüre erledigt hat. Sie macht einen Schritt in das Zimmer und hält an.Ihre Augen wandern von Americus zur Medaille zur offenen Schachtel auf dem Teppich zu mir.„Warte." Ihre Stimme ist vorsichtig. „Was

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