LOGINIt was no secret that Ryker Frost would burn the world for one person…his little sister, Summer. So when their rapacious father sold her off to Zarek Lachlan…a sadistic billionaire rumored to have buried his brides before dawn…Ryker did what no sane man would dare. He took her place. Now bound in a marriage meant to be a death sentence, Ryker finds himself face to face with a monster… one who watches him like prey instead of a sacrifice. Two S-class Alphas. Two predators forced into one cage. Ryker—twenty-four, F1 champion, tech prodigy, and a schemer to the bone. Zarek—twenty-eight, a man wrapped in blood and secrets. This was never meant to work. Because when two dragons meet, one doesn’t survive. On their wedding night, Ryker smirked victoriously. “Bet you didn’t see this coming.” Zarek only smiled. And suddenly… it didn’t feel like Ryker was the one in control. [Alternate title: married to my sister's fiancé]
View MorePOV Manon
„Muss direkt ins Büro. Fahr nach Hause, wart nicht auf mich.“
Elf Worte. Mehr war ich ihm nach 365 Tagen der Trennung nicht wert.
Ich starrte auf das kalte Leuchten meines Bildschirms inmitten der lärmenden Ankunftshalle des Flughafens. Drei Stunden hatte ich hier gestanden, die Schachtel mit den selbstgebackenen Keksen in den Fingern, die mittlerweile so eiskalt waren wie seine Nachricht. Seit unserer arrangierten Hochzeit vor fünf Jahren hatte ich gelernt, mit den Krümeln seiner Aufmerksamkeit zu leben. Ich hatte die verständnisvolle Ehefrau gespielt, während er am anderen Ende der Welt das Imperium der Familie Levasseur ausbaute.
Ich atmete zittrig ein, ging zum nächsten Mülleimer und ließ die Schachtel hineinfallen. Das dumpfe Plopp klang wie der Grabgesang auf meine Naivität.
Als ich Stunden später die Villa betrat, lag eine mattschwarze Box auf meinem Bett. Keine Karte. Kein Absender. Nur mein Name in seiner schnörkellosen Handschrift: To Manon.
Darin lag ein Hauch von nichts. Schwarze, hauchdünne Spitze, die sich wie Spinnweben auf dem Laken ausbreitete. Es war kein Geschenk der Zuneigung; es war eine Aufforderung. Ein Befehl, verpackt in Seide. Und das Schlimmste daran? Mein Verräter von einem Körper reagierte mit einem vertrauten, heißen Ziehen im Unterleib. Er begehrte mich also doch. Oder zumindest das, was diese Wäsche aus mir machte.Es war weit nach Mitternacht, als das dumpfe Grollen seines Sportwagens in der Auffahrt erstarb.
Die Schlafimmertür glitt auf. Fernand brauchte kein Licht. Seine hochgewachsene Silhouette schnitt die Dunkelheit des Raumes. Das Sakko hing lose über seiner Schulter, die Krawatte war brutal gelockert. Er roch nach schwerem Tabak, teurem Whiskey und der weiten, unnahbaren Welt, aus der er gerade kam.
Er würdigte mich keines Wortes. Sein Blick brannte sich in meine nackten Beine, wanderte quälend langsam hinauf, bis er meine Augen fixierte. In dieser Sekunde lag kein Wiedersehen in der Luft – nur pure, besitzergreifende Dominanz.
„Fernand…“, hauchte ich, und verfluchte meine Stimme für das verräterische Zittern.
Er machte drei große Schritte. Seine Hände waren glühend heiß, als sie sich in meine Hüften krallten – so fest, dass morgen blaue Flecken meine Haut zieren würden. Er zog mich grob gegen die harte Kante seines Körpers. Seine Lippen zermalmten die meinen, ohne Vorwarnung, ohne Sanftheit. Es war ein Kuss, der mir den Atem raubte, getrieben von einem dunklen Hunger, den ich ein ganzes Jahr lang vermisst hatte.
Mit einem heftigen Ruck warf er mich aufs Bett. Bevor ich die Orientierung zurückgewinnen konnte, fing er meine beiden Handgelenke mit nur einer Hand ein und pinnten sie über meinem Kopf an den Pfosten. Sein schwerer Körper begrub mich, drückte jede Luft aus meinen Lungen.
„Fernand, warte, sieh mich an…“, keuchte ich gegen seine Brust.
Doch er sah mich nicht. Er wollte mich nicht sehen. Er nahm sich einfach, was ihm laut Ehevertrag zustand. Es war ein rücksichtsloser, rasender Rhythmus, ein Akt reiner Triebabfuhr, der mich zwischen rauschhafter Ekstase und einer erstickenden Panik taumeln ließ. Er stieß so tief und unbarmherzig zu, dass sich mein Brustkorb zuschnürte. Für einen Moment glaubte ich, unter dem schieren Gewicht seiner Gleichgültigkeit zu ersticken.
Dann, ein raues, finales Keuchen an meinem Ohr.
Sekunden später war das Bett leer. Die Badezimmertür fiel ins Schloss, gefolgt vom gleichmäßigen Rauschen der Dusche. Keine Umarmung. Kein „Ich habe dich vermisst“.
Ich lag bäuchlings im Chaos der Laken, die Kälte des Raumes kroch langsam meine nackte Haut hinauf. Genau in diesem Moment flammte das Display seines Handys auf dem Nachttisch auf. Zweimal.
Mit zitternden Fingern griff ich danach. Eine anonyme W******p-Nachricht.
„Schau mal, wer da im Anmarsch ist… Ein neuer kleiner Bewohner für unser Apartment in New York. 👶🏻🍼“
Darunter das Foto eines Schwangerschaftstests. Zwei unübersehbare, rosafarbene Linien.
Mein Herz schien physisch zu reißen. Das Blut wich aus meinem Gesicht, hinterließ eine lähmende Taubheit. Noch während ich starrte, ploppte der Hinweis auf: Diese Nachricht wurde gelöscht.
Sofort folgte eine neue: „Danke für diesen Nachmittag, mein Schatz. Es war magisch. Ich bin so glücklich, dich wiederzuhaben.“Dieser Nachmittag.
Eine mörderische Übelkeit stieg in mir auf. Das Büro. Die dringenden Meetings. Der überstürzte Aufbruch am Flughafen. Während ich wie eine Gefangene in dieser Luxusvilla auf seine Rückkehr hingefiebert hatte, hatte er die Beine seiner schwangeren Geliebten breitgeklopft.
Ich legte das Handy exakt so zurück, wie es gelegen hatte. Mit dem Display nach unten. Ich schrie nicht. Ich weinte nicht. Die Naivität, die mich jahrelang an diesen Mann gefesselt hatte, verbrannte in einer einzigen Sekunde zu Asche. Zurück blieb eine eiskalte, scharfkantige Klarheit.
Am nächsten Morgen um sieben Uhr folgte ich seinem Wagen. Nicht aus Hoffnung. Sondern weil ich dem Monstrum, das meine Ehe zerstört hatte, ins Gesicht sehen wollte.
Sein Wagen bog nicht zum Finanzdistrikt ab. Er fuhr tiefer in die bewachten Nobelviertel der Stadt, vorbei an perfekt gestutzten Hecken, bis er vor einer hypermodernen Glasvilla hielt.
Ich parkte fünfzig Meter entfernt, meine Hände so fest um das Lenkrad gekrallt, dass die Knöchel weiß hervortraten.
Fernand stieg aus. Die Haustür der Villa öffnete sich. Eine Frau trat auf die Veranda, gekleidet in ein enges, beiges Strickkleid. Darunter zeichnete sich unübersehbar die kleine Wölbung eines beginnenden Babybauchs ab.
Als sie die Sonnenbrille aufsetzte und ihr Gesicht ins Licht drehte, traf mich der Schlag härter als jeder physische Schmerz.
Das war ich.
Es war mein Gesicht. Dieselben braunen Haare, dieselbe Struktur der Wangenknochen. Sie sah aus wie meine Zwillingsschwester – nur mit volleren, trotzig geschmollten Lippen. Das Gesicht eines verwöhnten, zerbrechlichen Mädchens.
In diesem Moment verstand ich die grausame Wahrheit. Die fünf Jahre Ehe. Das Vorzeigeverhalten für die Presse. Mein braves Warten. Es war nie um mich gegangen. Ich war nur die gesellschaftlich akzeptierte Kopie. Das legale Double, das er geheiratet hatte, weil die Frau, die er wirklich liebte, nicht in das Raster seiner Familie passte.
Fernand ging auf sie zu. Und dann sah ich etwas, das mich innerlich endgültig in Stücke riss: Seine breiten Schultern entspannten sich. Er schenkte ihr ein weiches, breites Lächeln voller tiefster Zärtlichkeit.
Ein Lächeln, das ich in fünf Jahren Ehe nicht ein einziges Mal von ihm bekommen hatte.
Ich ließ den Kopf gegen das Lenkrad sinken und schloss die Augen. Genieß es, Fernand, dachte ich, während sich eine dunkle, unbarmherzige Entschlossenheit in mir breitmachte. Genieß dein perfektes Leben. Denn ab heute werde ich jeden einzelnen Cent dieses Imperiums nutzen, um dich und deine Kopie in den Ruin zu treiben.
RYKERThe room was cold, colder than I remembered, and tidied. It appeared someone had gotten inside to clean it. The room was called mine but never felt like it. Perhaps, it was because deep down, I recognized it for what it was. A giant gilded cage with an air con and soft bed. After a quick trip to the bathroom to wash up, I opened my laptop to continue my work. My mind drifted to Summer, I didn't call her tonight. It was already so late. It must be almost morning in Hong Kong. Let's wait a few more hours. My fingers flew over the key pads, going through the slides and messages I had missed. I need to make a trip to the office, maybe tomorrow. I've stayed out of Zero tech holdings for more than a week now. Even with competent staff driving the boat, I still know nothing beats overseeing things yourself. Howard's move to botch our new chip development meant he had someone working on the inside, and that person needed to be found and flushed out. He must be furious because of the s
RYKERI had barely crossed the threshold when I heard the sound of running feet. My eyes moved towards the stairs while I extended the car keys to a maid waiting by the door. It was Zarek Lachlan. He rushed to me. I tried to draw back, but he was already holding my arm. His face lit up, eyes filled with genuine joy and relief. “You're home.”I scoffed, lips curling. “What? You thought I would run away. You sure know your own nature.”He shook his head, totally missing the sharp insults hidden in my second sentence. “It's not like that. I wasn't thinking you would run away.”The expression on his face let me know even he wasn't so sure of what he was spouting. “If I want to leave, I will just move. No need to sneak around or run like a fugitive. You're not so powerful that I will run away in fear when you approach.” My tone was harsh and grating, but he nodded, totally not minding my attitude. He clutched my arm, the smile on his face made me sneer. He looked like a teenage girl ou
ZAREK 1:00 P.M [Eleven hours earlier] My eyes were fixed on the slide, watching for flaws. Two assistants stood behind me, pens moving in silence. Beside the slide, an omega man stood, giving the presentation. His voice was steady but faint tremors could be seen on his hand. For gatherings such as these, I’ve always tried my best to keep my aura and pheromones restrained to avoid affecting the staff. People outside call me demon, forgetting that the demon they spoke about ran most of the organizations that offered equal compensation and favorable working conditions for everyone in the ABO system. Some omegas earn way higher than alphas in my companies, depending on how well they discharged their duties. Numbers didn’t care about rank. “The fifth slide…” The man’s breath caught, his face going pale as if I was going to eat him alive. His throat worked. Before I could point out my observation or request a correction, my personal phone rang. My brows furrowed. Few people knew thi
RYKER Rage was the first emotion that hit my heart the moment I heard their absurd suggestion. Hot and fast, scorching the inside of my chest. Then embarrassment followed right behind it, crawling up my neck and burning my ears. “You’re really treating me like a gigolo, aren’t you?” I spat the words out, eyes blazing. My voice came out rougher than I meant it to. Japheth chuckled and spread his arms wide, like he was offering me the world. “Come on, what’s so strange about that? He’s your husband for fuck’s sake. If you don’t take advantage of him, is he supposed to give it out to other people? Just ask him to sponsor. His money is now shared marital assets.” “Shared marital assets?” I gasped, half anger, half disgust. His absurd suggestion was biting hard on my nerves, teeth sinking deep. Me, beg Zarek for a favor? That wolf dog would finally find a leverage to keep me shackled, like some lowly consort waiting for scraps. I would never give him that kind of power over me. Not
RYKERMy legs trembled. None of the previous bravado with which I confronted Zarek could be seen on my face. Sweat matted my skin, and my heart pounded so hard my chest hurt. He said he knew I swapped Summer. Does that mean he knew where she was? If so, why didn't he stop the wedding? Why let me m
(Nuptial chambers, 8.20 p.m) RYKERThe little brute was quite vigilant. He even brought out the Frost family’s ancestral heirloom…eye of truth. Since ancient times, it has been used to ascertain if someone claiming to be a Frost really was one. Paternity tests could be altered but the ice stone e
CAELUMMy heart wouldn't stop pounding in my chest at Ryker's crazy plans. I tried to keep my expression blank, and focus on the task at hand. Camera flashes fell against my face, lots of media personalities were covering what they called ‘yet another suicide bride’. We were currently in the mass
RYKERThe contract lay between me and Howard, his gaze fiery. The vein in his temple was twitching violently, as if he would snap at any moment. As for me, I leaned back against the chair, my lips slightly curled, arms crossed. Howard’s fingers steepled, then clenched into fists. I could hear his
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