LOGIN(Luisa)
Der Morgen war grau, die Stadt verschluckt in Nebel – aber ich fühlte mich überraschend ruhig. Vielleicht war es der Schlaf, vielleicht das leise Trotzgefühl in mir. Ich hatte den ersten Tag überlebt. Und ja, mein Boss war ein Arschloch. Aber ich lebte noch. Meine Haare trug ich heute offen – große, weiche Wellen fielen mir über die Schultern. Die weiße Bluse war frisch gebügelt, der Bleistiftrock saß perfekt. Mein Kinn hob sich automatisch, als ich das Foyer betrat. Ich war nicht hier, um mich einschüchtern zu lassen. Ich lief zügig an der Rezeption vorbei – dieselbe abwertende Miene wie gestern, aber heute ignorierte ich sie. Mein Blick war nach vorne gerichtet. Und dann hörte ich ihn. „Guten Morgen, Haifutter. Gut geschlafen?“ Ich drehte den Kopf. David. Er stand lässig an der Wand, einen Coffee-to-go in der Hand, der oberste Hemdknopf offen, das Lächeln viel zu charmant für die Uhrzeit. Seine Augen musterten mich kurz,. Fast… als wüsste er etwas, das ich nicht wusste. Ich hob eine Braue. „Was ist das? Euer offizieller Begrüßungscode für neue Praktikantinnen? Oder machst du das nur, um dich morgens lebendig zu fühlen?“ Er lachte leise, nippte an seinem Kaffee. „Frech. Ich mag’s. Vielleicht überlebst du wirklich länger als drei Tage.“ Ich schnaubte leise, ging an ihm vorbei zum Aufzug. „Ziel ist sechs Monate.“ Wir liefen zusammen in den Aufzug. „Dann solltest du lernen, wie man hungrige Wölfe zähmt!“ Ich drehte mich halb um, einen Moment zu lange, denn meine Augen trafen seine – und da war etwas. Der Aufzug kam. Wir stiegen ein. Der Lift fuhr los. „Alles klar?“ fragte er mit einem Schmunzeln und ließ den Blick auf mir ruhen, während der Aufzug langsam in Bewegung kam. „Ja, alles gut“, antwortete ich, versuchte, die nervöse Energie, die in mir brodelte, zu verbergen. „Und bei dir?“ „Klar“, sagte er grinsend. „Wenn du diesen Laden hier überlebst, solltest du anfangen, Koffein intravenös zu konsumieren.“ Er zuckte mit den Schultern, als ob er das als Lebensmotto zu betrachten schien. Ich schmunzelte und nickte. „Ja, das klingt nach einer weisen Lebensentscheidung.“ Wir standen eine Weile schweigend da, der Aufzug fuhr ruhig weiter. „Aber du wirst dich schon daran gewöhnen“, fuhr David fort. „Der Laden hier kann brutal sein, aber irgendwie auch faszinierend. Und Alec… nun ja, der ist wie eine Mischung aus T-Rex und Schreibtischtäter. Aber hey, mein Bruder er beißt nicht, meistens.“ Ich lachte unwillkürlich. „T-Rex? Das kann ich mir vorstellen. Aber gut, ich glaube, wenn ich hier bleibe, werde ich nicht nur vom Kaffee, sondern auch von den ganzen Büro-Tyrannen überleben müssen.“ „Warte hast du Bruder gesagt ????“ Er grinste schelmisch. „Ja Alec ist der älteste wir sind 6 Brüder und haben eine Schwester“ „Oh wow Okey das klingt hart für eure Schwester“ Er lachte. „Sie überlebt es“ Er schaute mich an. „Ja, wenn du überlebst, das ist die wahre Frage“, sagte David mit einem augenzwinkernden Grinsen. „Aber keine Sorge, du wirst es schaffen. Die Frage ist eher: Wie lange dauert es, bis Alec dich in seinem Büro… unschuldig zur Rechenschaft zieht?“ Ich starrte ihn für einen Moment an, noch unsicherer als vorher. „Ich hoffe, das passiert nicht zu früh.“ „Keine Sorge, du hast Zeit. Aber falls er dich in den Bürosessel ziehen will, empfehle ich, nicht zu protestieren. So schwer ist es auch wieder nicht, sich dem Tyrannen zu fügen.“ David grinste noch breiter. Doch in dem Moment hielt der Aufzug im 50. Stock an. Die Türen öffneten sich. Alec Black trat ein. Und mit ihm veränderte sich alles. „David“, sagte Alec knapp, ohne Überraschung. Ein kurzes Nicken – mehr bekam selbst sein Bruder nicht. Dann glitt sein Blick zu mir. Langsam. Prüfend. „Ah. Miss Williams.“ Seine Stimme war ruhig, aber sie schnitt. Spöttisch. Selbstsicher. „Sie haben es tatsächlich bis hierher geschafft. Beeindruckend. Ich dachte, die meisten Neuen brechen schon im Erdgeschoss zusammen.“ „Danke“, erwiderte ich, bemüht ruhig. Doch meine Stimme war leiser als gewollt. Seine Augen verengten sich minimal, als würde er in meinem Gesicht lesen wollen. „Ich hoffe, Sie begreifen den Ernst Ihres Daseins hier. Das hier ist kein Praktikums-Ferienlager, Miss Williams. Sie sind hier – in meinem Gebäude. Und in meinem Gebäude… zählt nur Effizienz. Kontrolle. Präzision.“ Er machte eine kurze Pause – und sein Blick wanderte über mein Gesicht, meine Haltung. „Aber bisher… haben Sie sich nicht völlig blamiert. Das ist mehr, als ich erwartet hatte.“ Ich versuchte zu lächeln, doch mein Körper war angespannt. „Ich gebe mein Bestes.“ „Tun Sie das weiterhin. Denn hier überlebt nicht der Freundliche. Hier bleibt nur, wer weiß, wann er schweigen… und wann er beißen muss.“ Seine Stimme senkte sich. „Und glauben Sie mir – ich erkenne jeden Schwächling sofort.“ David schnaubte leise, grinste. „Er hat’s mit den markigen Sätzen heute wieder drauf.“ Alec ignorierte ihn. Sein Blick lag auf mir, kalt und durchdringend. Dann – ein leichtes Zucken seiner Lippen. Als der Aufzug endlich in der 60. Etage hielt, trat Alec als Erster hinaus. David folgte ihm – und warf mir im Vorbeigehen ein schiefes Grinsen zu. David lief direkt mit Mister Black – Alec – in dessen Büro. Die Tür fiel leise ins Schloss. Ich saß an meinem Platz direkt außerhalb, meinem neuen Schreibtisch, der so nah an seinem Büro lag, dass ich jedes Mal zusammenzuckte, wenn sich jemand dort bewegte. Durch das Milchglas konnte ich nur Silhouetten erkennen, aber es war offensichtlich: Die beiden redeten vertraut, sehr vertraut. Manchmal hörte ich ein leises Lachen von David, dann wieder dieses tiefe, knappe Brummen von Alec – eher ein zustimmendes Geräusch als echte Freude. Es war das erste Mal, dass mir bewusst wurde, dass Mister Black überhaupt lachen konnte. Ich tippte weiter E-Mails, notierte Termine, beantwortete Anfragen. Mein Notizblock war bereits halb voll mit Terminen, Codes, kurzen Anmerkungen. Ich ließ keinen Fehler zu – zumindest hoffte ich das. Mein Magen knurrte leicht, aber ich ignorierte es. Dann, plötzlich, ging die Tür auf. David trat hinaus, ein breites Grinsen auf den Lippen. Er beugte sich kurz zu mir runter und flüsterte: „Du hältst dich wacker, Haifutter. Der Weiße Hai hat dich heute noch nicht gebissen – Fortschritt!“ Ich verzog die Lippen zu einem angedeuteten Lächeln, konnte mir aber ein Augenrollen nicht verkneifen. David zwinkerte mir zu und verschwand den Flur hinunter. Ich war wieder allein. Alec war noch in seinem Büro. Ich hörte leise das Klicken seiner Tastatur – schnell, präzise, dominant. Alles an ihm war dominant. Dann fiel der Raum wieder in diese kühle, gespannte Stille, die nur durch das gelegentliche Telefonklingeln durchbrochen wurde. Ich tippte weiter. Und fragte mich, ob es heute wieder Ärger geben würde – oder ob ich vielleicht… ganz kurz… sogar ein winziges Stück Stolz von ihm geerntet hatte. Aber wahrscheinlich war das Wunschdenken. Mister Black hatte keine Zeit für Stolz. Nur für Ergebnisse. Es war Mittag, und mein Magen knurrte, als hätte ich ihn seit Tagen ignoriert. Ich klopfte an seiner Tür, zögerlich. „Sir, ich gehe kurz was zum Essen holen, ja?“ Er hob den Blick langsam von seinem Schreibtisch. Diese Augen. Eisblau und durchdringend. Dann dieses verächtliche, minimal angehobene Kinn. „ Zwanzig Minuten, Miss Williams. Keine Sekunde mehr.“ Seine Stimme war ruhig. Ruhig wie eine geladene Waffe. Ich nickte sofort. „Ja, natürlich.“ Ich drehte mich um, drückte auf den Aufzugsknopf, meine Uhr im Blick. Der Plan war klar: runter, Sandwich, wieder hoch. Leicht. Dachte ich. Der Aufzug ließ auf sich warten, natürlich. Ich tippte nervös mit dem Fuß. Fünf Minuten waren schon vorbei. Als die Türen endlich aufgingen, drängte ich mich mit drei Leuten hinein, die aussahen, als würden sie innerlich längst kündigen. 59… 58… 57… Ich starrte auf die Zahlen. Dann – rums. Der Aufzug stoppte. Ich riss die Augen auf. „Nicht. Schon. Wieder“, murmelte jemand. Ich drückte panisch auf mehrere Knöpfe. Nichts. Mein Herz raste. Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es weiter – zäh wie Kaugummi. Ich hetzte aus dem Gebäude zur Kantine, die natürlich voll war. Die einzige Schlange, die sich überhaupt bewegte, war die zum Salat. Ich schnappte mir ein liebloses Sandwich, ließ das Getränk stehen und rannte zurück. Der Aufzug war wieder zu langsam. Als ich im 60. Stock ausstieg, war ich völlig außer Atem, Sandwich noch halb im Mund, mein Haar zerzaust. Und da stand er. Alec Black. Lehnend an seinem Türrahmen, die Arme vor der breiten Brust verschränkt, als hätte er die ganze Szene mitverfolgt. Sein Blick glitt langsam über mich. Von oben bis unten. Erst schweigend. Dann: „25 Minuten.“ Ich schluckte. „Der Aufzug… ich meine, ich war—“ „Professioneller Miss Wiliams!“(Luisa) Ich saß am Esstisch und aß mit dem Rudel zu Abend. Neben mir saßen Lia und David. Die Stimmung war entspannt. Es war inzwischen Abend geworden, und Alec hatte mir bestimmt schon zehnmal geschrieben und angerufen. Er hatte gefragt, ob ich gegessen hatte. Ob alles in Ordnung war. Ob ich mich wohlfühlte. Ob ich auf ihn hörte. Typisch Alec. Ein kleines Lächeln erschien auf meinen Lippen. Dann ging plötzlich die Tür auf. Der Gamma trat ein. „Alpha, Alpha Mason ist vor der Tür.“ Sofort hob Alecs Vater den Kopf. „Ach wirklich?“ Er lehnte sich zurück. „Und was will er diesmal?“ David spannte sich neben mir sofort an. Nicht offensichtlich. Aber ich bemerkte es. Seine Schultern wurden hart. Sein Kiefer spannte sich an. Ich runzelte die Stirn. Alecs Vater stand auf. „Mason, komm rein.“ Wenige Sekunden später betrat ein Mann den Raum. Er setzte sich auf den freien Platz direkt mir gegenüber. Mein Blick blieb automatisch an ihm hängen.
(Alec) Sie schlief friedlich. Bei der Mondgöttin … sie war wunderschön. Und endlich hatten wir es getan. Ich schluckte. Mein Arm stützte meinen Kopf, während ich sie einfach nur ansah. Sie lag seitlich zu mir gedreht und atmete ruhig. Ihre Lippen waren leicht geöffnet, während einige dunkle Haarsträhnen in ihr Gesicht gefallen waren. Vorsichtig strich ich sie zur Seite. Mein Herz zog sich zusammen. Wie konnte ein einzelner Mensch so schön sein? Die ersten Sonnenstrahlen schoben sich durch die Vorhänge und legten sich auf ihr Gesicht. Meine Gefährtin. Meine Frau. Mein Zuhause. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal jemanden so ansehen würde. Als wäre jeder Atemzug dieser Person wichtiger als mein eigener. Als wäre ihr Lächeln genug, um einen verdammten Krieg zu beenden. Mein Wolf seufzte zufrieden. „Alec … wenn wir Glück haben, ist sie jetzt schon schwanger.“ Ein breites Grinsen erschien auf seinem Gesicht. „Ich weiß, wie sehr du willst, dass sie unsere Welpen trägt
(Luisa) Er knurrte tief, ein animalischer Laut, der direkt in meinen Unterleib fuhr. Als er den Kopf hob und mich ansah, stockte mir der Atem. Seine Augen leuchteten golden – dieses wilde, übernatürliche Glühen. Er atmete schwer. Seine Brust hob und senkte sich schnell. Dann löste er sich plötzlich von mir, kniete sich zwischen meine Beine und zog mit einer schnellen Bewegung seine Shorts herunter. Oh …OH! Mein Mund wurde trocken. Er war groß. Lang, kräftig, mit deutlichen Adern, die unter der gespannten Haut pulsierten. Die rosige Spitze glänzte bereits von Erregung. Es war lange her. Viel zu lange, dass ich mit jemandem geschlafen hatte. Und Alec … Er war beeindruckend. Fast einschüchternd. Er grinste, als er meinen Blick bemerkte. Seine Hand schloss sich um seinen Schaft und bewegte sich langsam auf und ab, wobei sie die Feuchtigkeit verteilte. „Luisa … bist du meine brave Gefährtin?“ Seine Stimme war rau. Ich riss meinen Blick von ihm los und sah in
(Luisa) Ich lag wach im Bett. Starrte die Wand an. „Luisa.“ Ich hörte Alec leise murmeln. Ich drehte mich um. Er lag seitlich zu mir gedreht. Die Augen offen. Die Decke lag tief auf seinen Hüften. Mein Blick blieb für einen Moment hängen. Verdammt. Selbst im Dunkeln konnte man erkennen, wie breit seine Schultern waren. Sein Oberkörper zeichnete sich deutlich unter dem schwachen Licht ab, das durch die Vorhänge fiel. Wie konnte ein Mensch— Nein. Kein Mensch. Ein Wolf. Mein Gott. Vielleicht sahen Wölfe einfach alle so aus. Das musste es sein. Anders ergab das keinen Sinn. „Alles okay?“ Seine Stimme riss mich aus meinen Gedanken. Sofort hob ich den Blick. Direkt in seine eisblauen Augen. Mist. Er hatte mich erwischt. „Willst du näher kommen?“ Mein Gesicht wurde warm. „Alec…“ Ein kleines Grinsen erschien auf seinen Lippen. Der Mistkerl wusste ganz genau, welchen Gedanken ich gerade gehabt hatte. Dann streckte er die Hand aus. Zog mi
(Alec) Man konnte die Anspannung förmlich spüren. Sie lag schwer über dem Raum. Wir saßen alle am langen Esstisch. Meine Mutter. Mein Vater. David. Meine Schwester Lia. Derek. Josh. Luca. Der Beta meines Vaters. Der Gamma. Mehrere Rudelwölfe. Zwei Älteste. Und mittendrin… Luisa. Mein Blick glitt unwillkürlich zu ihr. Sie saß neben mir. Den Rücken gerade. Die Hände ordentlich im Schoß. Sie versuchte ruhig zu wirken. Aber ich sah die Nervosität. Sie spielte mit dem Stoff ihrer Hose. Eine Angewohnheit, die ihr selbst wahrscheinlich nicht einmal auffiel. Mein Wolf wurde sofort unruhig. „Sie hat Angst.“ „Ich weiß.“ ,,Die starren sie an.“ „Ich weiß.“ Und sie taten es tatsächlich. Fast jeder am Tisch beobachtete sie. Manche neugierig. Manche skeptisch. Manche offen ablehnend. Besonders mein Vater. Sein Blick hatte Luisa seit ihrer Ankunft kaum verlassen. Meine Mutter bemerkte es ebenfalls. „Also, Luisa.“ Sofort richteten sich alle Blicke auf
(Luisa)Alec und ich stiegen in seinen Wagen ein.Der Fahrer fuhr sofort los.Die Stadt zog langsam an den Fenstern vorbei.Normalerweise hätte ich Fragen gestellt.Viele Fragen. Aber nach dem Gespräch in seinem Büro war mir nicht danach. Alec drehte den Kopf zu mir. „Luisa.“ Ich sah ihn an. „Ich habe meinen Eltern Bescheid gesagt.“ Mein Magen zog sich zusammen. „Du brauchst dort keine Angst zu haben.“ Seine Stimme war ruhig. „Sie wissen alle, dass du meine Ehefrau bist. Oder zumindest bald sein wirst.“ Ich schluckte. „Und du darfst niemals sagen, dass du meine Gefährtin bist.“ Ich runzelte die Stirn. „Was?“ Für einen Moment sah er aus dem Fenster. Als würde er überlegen, wie viel er mir erzählen sollte. „Das… würde Probleme verursachen.“ „Welche Probleme?“ „Alec.“ „Später.“ „Das sagst du ständig.“ „Weil es stimmt.“ Ich verschränkte die Arme. „Du bist unglaublich anstrengend.“ Ein schwaches Grinsen erschien auf seinen Lippen. „Das höre ich öfter.“
(Luisa)Da stand ich nun. Vor dem höchsten, beeindruckendsten Wolkenkratzer der Stadt. Noch vor drei Monaten hatte ich mein Studium im Bereich wirtschaftspolitische Systeme abgeschlossen – und heute sollte mein erster Tag bei einem der einflussreichsten Unternehmen des Landes beginnen. Mein Prakti
Langsam drehte ich mich um. Und da stand er. Alec. Am Türrahmen angelehnt, die Arme vor der Brust verschränkt, dieser typische, genervt-arrogante Blick im Gesicht. Wie lange stand er schon da?!Ich riss die Hände schützend vor meine Brust, obwohl der BH mich ja noch bedeckte.„Was zur Hölle?! Wie k
(Alec)Die Tür fiel hinter ihr ins Schloss.Ich saß noch immer an meinem Schreibtisch, starrte auf die Unterlagen – aber mein Blick war leer. Ihre Stimme hallte noch in meinem Kopf nach. Klare Artikulation. Selbstsicherer Ton, auch wenn ihre Hände gezittert hatten. Und dann dieser Moment, als sie d
(Luisa)Ich las weiter. Jede Zeile war gefüllt mit Fachtermini, mit Zahlen, Prozentangaben, juristischen Formulierungen. Ich spürte seinen Blick auf mir, prüfend, lauernd, als wartete er nur auf den kleinsten Fehler. Aber ich las durch – fließend, sicher, mit klarer Stimme. Je länger ich sprach, de







