LOGIN(Luisa) Ich saß am Esstisch und aß mit dem Rudel zu Abend. Neben mir saßen Lia und David. Die Stimmung war entspannt. Es war inzwischen Abend geworden, und Alec hatte mir bestimmt schon zehnmal geschrieben und angerufen. Er hatte gefragt, ob ich gegessen hatte. Ob alles in Ordnung war. Ob ich mich wohlfühlte. Ob ich auf ihn hörte. Typisch Alec. Ein kleines Lächeln erschien auf meinen Lippen. Dann ging plötzlich die Tür auf. Der Gamma trat ein. „Alpha, Alpha Mason ist vor der Tür.“ Sofort hob Alecs Vater den Kopf. „Ach wirklich?“ Er lehnte sich zurück. „Und was will er diesmal?“ David spannte sich neben mir sofort an. Nicht offensichtlich. Aber ich bemerkte es. Seine Schultern wurden hart. Sein Kiefer spannte sich an. Ich runzelte die Stirn. Alecs Vater stand auf. „Mason, komm rein.“ Wenige Sekunden später betrat ein Mann den Raum. Er setzte sich auf den freien Platz direkt mir gegenüber. Mein Blick blieb automatisch an ihm hängen.
(Alec) Sie schlief friedlich. Bei der Mondgöttin … sie war wunderschön. Und endlich hatten wir es getan. Ich schluckte. Mein Arm stützte meinen Kopf, während ich sie einfach nur ansah. Sie lag seitlich zu mir gedreht und atmete ruhig. Ihre Lippen waren leicht geöffnet, während einige dunkle Haarsträhnen in ihr Gesicht gefallen waren. Vorsichtig strich ich sie zur Seite. Mein Herz zog sich zusammen. Wie konnte ein einzelner Mensch so schön sein? Die ersten Sonnenstrahlen schoben sich durch die Vorhänge und legten sich auf ihr Gesicht. Meine Gefährtin. Meine Frau. Mein Zuhause. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal jemanden so ansehen würde. Als wäre jeder Atemzug dieser Person wichtiger als mein eigener. Als wäre ihr Lächeln genug, um einen verdammten Krieg zu beenden. Mein Wolf seufzte zufrieden. „Alec … wenn wir Glück haben, ist sie jetzt schon schwanger.“ Ein breites Grinsen erschien auf seinem Gesicht. „Ich weiß, wie sehr du willst, dass sie unsere Welpen trägt
(Luisa) Er knurrte tief, ein animalischer Laut, der direkt in meinen Unterleib fuhr. Als er den Kopf hob und mich ansah, stockte mir der Atem. Seine Augen leuchteten golden – dieses wilde, übernatürliche Glühen. Er atmete schwer. Seine Brust hob und senkte sich schnell. Dann löste er sich plötzlich von mir, kniete sich zwischen meine Beine und zog mit einer schnellen Bewegung seine Shorts herunter. Oh …OH! Mein Mund wurde trocken. Er war groß. Lang, kräftig, mit deutlichen Adern, die unter der gespannten Haut pulsierten. Die rosige Spitze glänzte bereits von Erregung. Es war lange her. Viel zu lange, dass ich mit jemandem geschlafen hatte. Und Alec … Er war beeindruckend. Fast einschüchternd. Er grinste, als er meinen Blick bemerkte. Seine Hand schloss sich um seinen Schaft und bewegte sich langsam auf und ab, wobei sie die Feuchtigkeit verteilte. „Luisa … bist du meine brave Gefährtin?“ Seine Stimme war rau. Ich riss meinen Blick von ihm los und sah in
(Luisa) Ich lag wach im Bett. Starrte die Wand an. „Luisa.“ Ich hörte Alec leise murmeln. Ich drehte mich um. Er lag seitlich zu mir gedreht. Die Augen offen. Die Decke lag tief auf seinen Hüften. Mein Blick blieb für einen Moment hängen. Verdammt. Selbst im Dunkeln konnte man erkennen, wie breit seine Schultern waren. Sein Oberkörper zeichnete sich deutlich unter dem schwachen Licht ab, das durch die Vorhänge fiel. Wie konnte ein Mensch— Nein. Kein Mensch. Ein Wolf. Mein Gott. Vielleicht sahen Wölfe einfach alle so aus. Das musste es sein. Anders ergab das keinen Sinn. „Alles okay?“ Seine Stimme riss mich aus meinen Gedanken. Sofort hob ich den Blick. Direkt in seine eisblauen Augen. Mist. Er hatte mich erwischt. „Willst du näher kommen?“ Mein Gesicht wurde warm. „Alec…“ Ein kleines Grinsen erschien auf seinen Lippen. Der Mistkerl wusste ganz genau, welchen Gedanken ich gerade gehabt hatte. Dann streckte er die Hand aus. Zog mi
(Alec) Man konnte die Anspannung förmlich spüren. Sie lag schwer über dem Raum. Wir saßen alle am langen Esstisch. Meine Mutter. Mein Vater. David. Meine Schwester Lia. Derek. Josh. Luca. Der Beta meines Vaters. Der Gamma. Mehrere Rudelwölfe. Zwei Älteste. Und mittendrin… Luisa. Mein Blick glitt unwillkürlich zu ihr. Sie saß neben mir. Den Rücken gerade. Die Hände ordentlich im Schoß. Sie versuchte ruhig zu wirken. Aber ich sah die Nervosität. Sie spielte mit dem Stoff ihrer Hose. Eine Angewohnheit, die ihr selbst wahrscheinlich nicht einmal auffiel. Mein Wolf wurde sofort unruhig. „Sie hat Angst.“ „Ich weiß.“ ,,Die starren sie an.“ „Ich weiß.“ Und sie taten es tatsächlich. Fast jeder am Tisch beobachtete sie. Manche neugierig. Manche skeptisch. Manche offen ablehnend. Besonders mein Vater. Sein Blick hatte Luisa seit ihrer Ankunft kaum verlassen. Meine Mutter bemerkte es ebenfalls. „Also, Luisa.“ Sofort richteten sich alle Blicke auf
(Luisa)Alec und ich stiegen in seinen Wagen ein.Der Fahrer fuhr sofort los.Die Stadt zog langsam an den Fenstern vorbei.Normalerweise hätte ich Fragen gestellt.Viele Fragen. Aber nach dem Gespräch in seinem Büro war mir nicht danach. Alec drehte den Kopf zu mir. „Luisa.“ Ich sah ihn an. „Ich habe meinen Eltern Bescheid gesagt.“ Mein Magen zog sich zusammen. „Du brauchst dort keine Angst zu haben.“ Seine Stimme war ruhig. „Sie wissen alle, dass du meine Ehefrau bist. Oder zumindest bald sein wirst.“ Ich schluckte. „Und du darfst niemals sagen, dass du meine Gefährtin bist.“ Ich runzelte die Stirn. „Was?“ Für einen Moment sah er aus dem Fenster. Als würde er überlegen, wie viel er mir erzählen sollte. „Das… würde Probleme verursachen.“ „Welche Probleme?“ „Alec.“ „Später.“ „Das sagst du ständig.“ „Weil es stimmt.“ Ich verschränkte die Arme. „Du bist unglaublich anstrengend.“ Ein schwaches Grinsen erschien auf seinen Lippen. „Das höre ich öfter.“
(Luisa)Der Morgen war grau, die Stadt verschluckt in Nebel – aber ich fühlte mich überraschend ruhig. Vielleicht war es der Schlaf, vielleicht das leise Trotzgefühl in mir. Ich hatte den ersten Tag überlebt. Und ja, mein Boss war ein Arschloch. Aber ich lebte noch.Meine Haare trug ich heute offen
(Alec)Die Tür fiel hinter ihr ins Schloss.Ich saß noch immer an meinem Schreibtisch, starrte auf die Unterlagen – aber mein Blick war leer. Ihre Stimme hallte noch in meinem Kopf nach. Klare Artikulation. Selbstsicherer Ton, auch wenn ihre Hände gezittert hatten. Und dann dieser Moment, als sie d
(Luisa)Ich las weiter. Jede Zeile war gefüllt mit Fachtermini, mit Zahlen, Prozentangaben, juristischen Formulierungen. Ich spürte seinen Blick auf mir, prüfend, lauernd, als wartete er nur auf den kleinsten Fehler. Aber ich las durch – fließend, sicher, mit klarer Stimme. Je länger ich sprach, de
(Luisa)Da stand ich nun. Vor dem höchsten, beeindruckendsten Wolkenkratzer der Stadt. Noch vor drei Monaten hatte ich mein Studium im Bereich wirtschaftspolitische Systeme abgeschlossen – und heute sollte mein erster Tag bei einem der einflussreichsten Unternehmen des Landes beginnen. Mein Prakti







