SophieMeine Finger wanderten immer wieder zu meinen Lippen, die noch von seinem Kuss prickelten. Von meinem ersten echten Kuss. Alles daran war anders gewesen, besser als alle Fantasien, die ich mir je ausgemalt hatte: die rohe Emotion in Alarics Augen, die Sanftheit seiner Hände an meinem Gesicht, die Art, wie er mich hielt, als wäre ich etwas Kostbares.Die Erinnerung daran ließ mich erschauern: wie er mich sanft und doch bestimmt dazu brachte, ihn einzulassen, wie seine Zunge seidig über meine glitt, als er unseren Kuss führte und mir zeigte, was ich tun sollte. Für einen Moment hatte mich meine Unerfahrenheit verunsichert, doch dann hatte Alaric aufgestöhnt, ein Laut der Lust, der meine Gedanken beruhigte.Er schmeckte nach Kiefer und Winterwind und nach etwas Wildem, das Teile von mir rief, von deren Existenz ich nichts gewusst hatte. Seine Hände zitterten leicht, als sie mein Gesicht umfassten, als berührte er etwas unendlich Wertvolles. Der tiefe Laut, den er machte, als ich
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