ANNA Die Nacht bricht langsam herein, und mit ihr dringt eine eisige Kälte in meine Knochen. Ich habe nicht einmal die Kraft, aufzustehen, um ein wenig Wärme zu suchen. Alles wird verschwommen, als ob meine eigene Existenz sich auflöst, verschlungen von einem bodenlosen Abgrund. Ich verstehe nicht, warum ich nicht gehe. Warum ich hier bleibe, erstarrt, im Schatten dieser zerbrochenen Beziehung. Vielleicht warte ich noch auf ihn. Vielleicht weigere ich mich zu akzeptieren, dass es vorbei ist. Vielleicht klammere ich mich an etwas, das nicht mehr existiert. Ein Geräusch, kaum wahrnehmbar, hallt durch die Luft. Ich hebe den Kopf, überrascht, das Herz klopfend, als hoffte ich tief in mir, dass er zurückkommt. Aber nein. Er ist es nicht. Es ist nur eine Silhouette, die sich langsam nähert, ein Passant, ein Fremder, der die Straße überquert. Nichts, was mit mir zu tun hat. Und doch wirft er mich auf das zurück, was ich geworden bin:
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