Sie traf ihn in einer verlassenen Tiefgarage am Stadtrand, einem Ort, den er in seiner Nachricht vorgeschlagen hatte. Kein Name, keine Unterschrift, nur die Koordinaten und eine Uhrzeit. Eleanor war früh gekommen, hatte den Wagen so geparkt, dass sie beide Ausgänge im Blick hatte. Alte Gewohnheiten aus einer Zeit, als sie noch gelernt hatte, sich zu verstecken.Die Neonröhren an der Decke flackerten unregelmäßig und warfen gespenstische Schatten auf den Betonboden. Es roch nach Abgasen und feuchtem Zement. Sie lehnte an der Motorhaube ihres Wagens, die Arme verschränkt, und wartete.Er kam leise. Keine Schritte, nur eine Bewegung am Rand ihres Sichtfelds, und plötzlich stand er da, wenige Meter entfernt, die Hände in den Taschen seines Mantels.Damien sah müde aus. Mehr als müde. Seine Augen waren rot gerändert, und um seinen Mund hatten sich Linien eingegraben, die sie vorher nicht bemerkt hatte. Er trug denselben Mantel wie immer, aber er hing
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