Der Schnee in Sankt Petersburg war anders. Dichter. Älter. Als hätte er ein Gedächtnis.Fidor Kovalenko stieg aus dem dunklen SUV, den Kiefer verkrampft und die Augen so düster wie der Sturm, der vom Himmel fiel. Kein Wächter wagte es, ein Wort zu sagen, während er die Hauptore der Kovalenko-Clanzentrale durchschritt – eine elegante Festung aus schwarzem Stein, in der die Kälte ewig zu sein schien und die Hallen von Geheimnissen lebten.Er zog den nassen Mantel nicht aus, nicht einmal, als er die Halle des Throns der Ahnen betrat, den Raum, der Entscheidungen über Krieg und Urteile über Verrat vorbehalten war. In der Mitte, sitzend, als wäre er Teil des Thrones aus Marmor und Eisen, saß Yakov Kovalenko.Rechts von ihm stand, die Arme verschränkt und mit eisiger Miene, Nikita. Sein Gesicht war die jüngere Version von Fidor, doch mit einer Härte in den Augen, die vom Krieg geschmiedet und von der Politik gehärtet schien.— Du bist zu schnell zurückgekehrt, um keine Katastrophe zu bringe
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