Es roch nach feuchtem Beton, frischer Graffiti-Farbe und dem unverkennbaren, süßlichen Duft von Freiheit. Nur wenige Tage nach dem legendären Phönix-Festival stand Deekay im tiefen Kellerbereich der Consum-Studios. Die Zusage war kein Traum gewesen; der Mietvertrag war unterschrieben, die Kaution hinterlegt. Nun stand er hier, am äußersten Anfang des langen, verwinkelten Eingangskorridors, und starrte auf die schwere Stahltür mit der Nummer 12.Ein lautes, hallendes Echoschritt-Muster kündigte Besuch an. Bel Air schlenderte den Gang herunter, die Hände tief in den Taschen seiner weiten Jacke vergraben, den Blick neugierig auf die weißen, geschichtsträchtigen Backsteine gerichtet. Deekay grinste, holte den brandneuen Schlüssel aus der Tasche und schloss die Tür mit einem satten Klack auf.Der Raum, der sich vor ihnen öffnete, war alles andere als ein Palast. Es war ein ganz kleiner Raum. Gerade mal sechzehn Quadratmeter, quadratisch, praktisch, ohne Fenster, die Wände nackt und der Bod
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