Elenas SichtDie Tage nach dem positiven Test fühlten sich an wie ein Traum, aus dem es kein Erwachen gab. Mein Körper veränderte sich bereits die leichte Übelkeit am Morgen, die Müdigkeit, die ich kaum noch verbergen konnte. Marcus war voller Hoffnung. Er kaufte Babybücher, sprach von Zukunft, von einer Familie, die er immer gewollt hatte. Jede seiner Berührungen, jede zärtliche Geste war wie ein Messer in meiner Brust. Er glaubte, das Kind sei seins. Ich wusste es nicht.Damien wusste es. Und er forderte seinen Anteil.An diesem Nachmittag fuhr ich zu ihm, die Hände auf dem Lenkrad verkrampft. Das Penthouse war still, als ich eintrat. Er wartete im Wohnzimmer, ein Glas Wein in der Hand, das er mir reichte. Ich lehnte ab. „Kein Alkohol mehr.“Er lächelte, stellte das Glas ab und zog mich an sich. Seine Hand legte sich sofort auf meinen Bauch, warm und besitzergreifend. „Mein Kind“, murmelte er. „Oder unseres. Marcus wird nie erfahren, dass
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