Ich drehte mich um und sah Viviana, die direkt hinter dem Tor stand, eine Hand lässig auf dem Maschendrahtzaun, als würde sie das ganze Hafengelände amüsieren.Sie wirkte dort absurd – in einem hellen Mantel und auf schmalen Absätzen, ganz Parfüm und Eleganz an einem Ort, der nach Diesel, Regen und Rost roch. Ihr Blick glitt langsam über mich, nahm den Staub auf meiner Jeans wahr, das Klemmbrett in meiner Hand und das Team hinter mir, das neben gestapelten Kisten sein Essen zum Mitnehmen aß.„Hier bist du also gelandet“, sagte sie leichthin. „Ich habe mich schon gefragt, wie lange du durchhältst, bevor du dir etwas suchst, das besser zu dir passt.“Ich sah auf ihre Schuhe hinab, die im Kies einsanken. „Du hast dich in meinem Leben schon immer wohler gefühlt, als ich je.“Ihr Lächeln erstarrte.Bevor sie etwas erwidern konnte, fügte ich hinzu: „Dir dabei zuzusehen, wie du meinen Terminkalender, mein Zuhause und meinen Ehemann übernommen hast, war lehrreich. Es ist beeindruckend, wie wei
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