Sie dachte, der Sturm sei vorbei… bis er durch die Tür trat und sie daran erinnerte, warum sie das Chaos liebte.——„Oh, schön. Gratulier…Gratulieee…"Er hustete, plötzlich, scharf, als würde das Wort ihn auf dem Weg nach draußen würgen. „Glückwunsch, Lily. Ich… freue mich für dich", sagte er schließlich, aber seine Stimme war starr, abgehackt, wie Glas, das kurz vor dem Brechen gehalten wird.Glücklich?Klar, vielleicht war er es. Vielleicht sah so Freude bei Martin aus – ein zusammengepresster Kiefer, distante Augen und Finger, die sich in seine Handflächen rollten, als müsste er sich davon abhalten, nach etwas zu greifen… oder jemandem.Ich entschied mich dafür, Glück in seinem Gesicht zu sehen, auch wenn es nirgendwo zu finden war. Ob es Traurigkeit war oder etwas Hässlicheres, Dunkleres, Wütenderes – was spielte es für eine Rolle? Ich musste glauben, dass er sich für mich freute. Dass sich irgendjemand freute.„Danke", antwortete ich, meine Stimme kaum über einem Hauch, die Lippe
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