Veras Perspektive Ich spürte, wie ich in die Dunkelheit hineingezogen wurde, wie ich in ihr versank und mich von ihr hinabziehen ließ wie von Wasser, das über meinem Kopf zusammenschlug. Das war das Ende. Ich hatte Dante enttäuscht, Elena enttäuscht, das Rudel und mich selbst enttäuscht – doch dann, in diesem endlosen Schwarz, sah ich Dantes Gesicht. Nicht so, wie er in der Höhle gewesen war, sondern so, wie er sich in unseren ruhigen, gemeinsamen Momenten gezeigt hatte. Das Lächeln, das seine harten Züge in etwas Wunderschönes verwandelte. Die Art, wie seine Augen aufleuchteten, wann immer er mich sah, als wäre ich der einzige Mensch auf der Welt, der zählte. Ich sah ihn vor mir, wie er über etwas lachte, das ich gesagt hatte, und mir sanft die Stirn küsste. Ich sah, wie er mich mit einer so vollkommenen Hingabe ansah, dass mir die Brust wehtat. „Du bist wunderschön“, hatte er immer und immer wieder gesagt. „Du bist perfekt, genau so, wie du bist.“ Ich hatte ihm nie geglaubt.
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