RyenIch konnte mich nicht bewegen. Das war die peinliche, demütigende, völlig unerträgliche Wahrheit. Ich stand da, den Rücken an die Wand gelehnt, Nates Hände stützten meinen Kopf, und ich konnte mich nicht rühren. Mein Gehirn, das normalerweise problemlos Worte formen und grundlegende motorische Funktionen ausführen konnte, hatte offenbar beschlossen, mich in diesem Moment komplett im Stich zu lassen.Sein Gesicht war nah. Nah genug, dass ich die leichte Falte in seinem Augenwinkel sehen konnte, die lässige Zuversicht in seinem Ausdruck, wie sein Blick – nur kurz, nur einen Sekundenbruchteil lang – auf meinen Mund fiel und dann wieder zu meinem zurückkehrte, als hätte er nicht gerade genau das getan, was ich dachte.„Sag schon“, sagte er mit leiser, gemächlicher Stimme, als hätte er alle Zeit der Welt und keinerlei Absicht, die Sache zu überstürzen. „Was wirst du tun, Ryen?“Mein Hals bewegte sich. Ich wusste, was geschah, und war machtlos, es zu verhindern. Die Küche war vollkomme
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