Die Stille, die auf Ethans Geständnis folgte, brach nicht sofort, und Ava beeilte sich nicht, sie zu füllen, denn das Gewicht dessen, was sie gerade verstanden hatte, verlangte mehr als eine bloße Reaktion, es verlangte eine Neuordnung, eine vollständige Rekalibrierung dessen, was sie über den Grund ihres Hierseins und darüber, wer er wirklich in all dem war, zu wissen glaubte.Sie stand da, ruhig, aber nicht länger unberührt, ihr Blick auf ihn gerichtet auf eine Weise, die nicht mehr von Neugier oder Misstrauen geprägt war, sondern von Erkenntnis, geschärft durch etwas Tieferes, etwas weit Gefährlicheres als beides.„Du hast es miterschaffen“, sagte sie leise, nicht als Frage, sondern als Schlussfolgerung, zu der sie bereits gekommen war.Ethan stritt es nicht ab.Allein das verschob den Boden unter ihr, nicht physisch, sondern in der Art, wie Vertrauen sich in etwas Zerbrechlicheres und Komplizierteres verwandelte, denn jede Verbindung, die sich zwischen ihnen gebildet hatte, musste
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