Die Frau neben mir hieß Alexandra, oder vielleicht Alexa – ich war mir, als ich am Morgen die Augen öffnete und das harte, weiße Licht der Stadt durch die raumhohen Fenster meines Penthouses fiel, nicht ganz sicher, und es spielte, wie so oft, keine wirkliche Rolle. Sie schlief noch, das Laken locker um ihre Schultern gewickelt, und ich lag eine Weile einfach da, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, und genoss das vertraute, angenehme Gefühl, vollkommen ungebunden zu sein. Es war leicht gewesen, sie kennenzulernen – eine Galerieeröffnung, ein Glas Champagner, ein paar gut platzierte Komplimente, und der Rest hatte sich von selbst ergeben, mit der gleichen mühelosen Choreografie, die ich seit Jahren perfektioniert hatte. Anders als früher musste ich mir nicht einmal mehr Gedanken über Diskretion machen, über die Frage, ob meine Familie davon Wind bekommen könnte, ob es Konsequenzen für irgendeine Verhandlung, irgendeinen Vertrag, irgendeine sorgfältig kuratierte Fassade haben würde.
Last Updated : 2026-06-29 Read more