로그인Kapitel 100.Der Name hing in der Luft: „Catherine Vale.“Niemand sprach. Victor starrte Damian an. Lucas blickte zu Evelyn. Elizabeth schloss die Augen. Nur Evelyn blieb völlig still. Sie blickte auf das Telefon in Damians Hand, bevor sie ihren Blick auf Serenas Bild auf dem Monitor richtete. „Erkläre.“Ihre Stimme war ruhig. Ruhig. Nicht wütend. Serena nickte. „Ich habe in den letzten sechs Wochen verschlüsselte Übertragungen von Atlas abgefangen.“Sie brachte mehrere Dateien auf den Hauptbildschirm. Zeitstempel. Übertragungsprotokolle. Sicherheitsrouten. Interne Besprechungszusammenfassungen. Victor runzelte die Stirn. „Sie stammten alle aus Catherines Anmeldeinformationen.“Stille breitete sich im Raum aus. Die Beweise sahen überzeugend aus. Zu überzeugend. Damian verschränkte die Arme. „Wo ist Catherine jetzt?“Serena überprüfte einen anderen Bildschirm. „Ich kann sie nicht finden.“Victor griff sofort nach seinem Telefon. „Ich werde das Gebäude abschließen.“"NEIN."Damians Stim
Kapitel 99.Der Raum blieb still.Richard Bennetts Tagebuch füllte den Bildschirm, aber niemand beeilte sich, weiterzulesen.Die Worte blieben allen im Gedächtnis.Eines Tages wird Evelyn verstehen, warum ich sie ausgewählt habe.Evelyn starrte auf den Monitor.Sie erwartete Angst.Stattdessen fühlte sie etwas anderes.Entschlossenheit.Jahrelang hatte Richard ihr Leben ohne ihre Erlaubnis bestimmt.Er hatte Wahrheiten verborgen.Menschen manipuliert.Familien zerstört.Er hatte sie aus Gründen ausgewählt, die sie immer noch nicht wusste Verstehe. Aber er hatte nicht mehr die Macht zu entscheiden, wer sie wurde. Sie sah Damian an. „Lesen Sie weiter.“Ihre Stimme war ruhig. Kein Zögern. Damian nickte Serena zu. Der nächste Tagebucheintrag erschien. Er war fast zwanzig Jahre zuvor geschrieben worden. „David glaubt, Liebe reicht aus, um ein Kind zu beschützen.“„Er hat Unrecht.“„Liebe schafft Hoffnung.“„Hoffnung schafft Schwäche.“Victor murmelte leise: „Das hat er wirklich geglaubt.“Margaret bli
Kapitel 98.Im Raum herrschte völlige Stille. Niemand berührte die Tastatur. Niemand sprach. Der Computer hatte sich entsperrt. Nicht, weil Evelyn ein Passwort eingegeben hatte. Nicht, weil Serena die Verschlüsselung gebrochen hatte. Er hatte Evelyns Anwesenheit erkannt. Serena starrte auf den Monitor. „Ich habe nichts ausgelöst.“Victor runzelte die Stirn. „Wer hat es dann getan?“„Das System.“Ihre Stimme war ruhig, aber ihre Finger hatten aufgehört, sich zu bewegen. „Es hat Evelyns biometrische Signatur erkannt.“Lucas sah vom Bildschirm zu Evelyn. „Sie haben noch nie zuvor auf diese Dateien zugegriffen?“Evelyn schüttelte den Kopf. „Niemals.“Damian trat neben sie. „Kann das System getäuscht werden?“Serena antwortete sofort: „Dieses nicht.“Eine Pause. „Die Authentifizierung ist biologisch.“Margaret schloss leise die Augen. „Also hat David es beendet.“Elizabeth sah sie an. „Er hat geschworen, dass er es nie tun würde.“„Er hat es nicht getan.“Margarets Stimme war schwer vor Be
Kapitel 97.Der Raum stand wie erstarrt. Das körnige Bild blieb auf dem Bildschirm. Sophia saß in der schwarzen Limousine, ihr Gesicht dem Fenster zugewandt. Neben ihr stand ein Mann, dessen Gesichtszüge aufgrund der schlechten Qualität des Filmmaterials verschwommen waren. Aber nicht verschwommen genug. Elizabeth hielt sich den Mund zu. „Das kann nicht sein.“Margarets Stimme war kaum zu hören. „Ich habe ihn sterben sehen.“Victor schaute von einer Frau zur anderen. „Wer ist er?“Keiner antwortete. Damian hielt den Blick auf den Bildschirm gerichtet. Sein Instinkt sagte ihm, er solle warten. Schließlich flüsterte Elizabeth den Namen „Dr. Adrian Cross.“Stille. Evelyn runzelte die Stirn. „Ich habe noch nie von ihm gehört.“„Das hättest du nicht tun sollen“, antwortete Margaret. „Er war einer der führenden Forscher von Gemini.“Victor verschränkte die Arme. „Ich dachte, Richard und David hätten das Projekt geleitet.“„Das haben sie.“Margaret nickte. „Aber Adrian hat die Architektur da
Kapitel 96.„Da war Blut.“Serenas Worte legten sich wie ein kalter Nebel über den Raum. Niemand sprach. Margaret senkte langsam den Blick. Elizabeths Gesicht verlor jede Farbe. Victor erholte sich als Erster. „Wie viel?“Serena antwortete nach einer kurzen Pause: „Genug, um zu bestätigen, dass jemand verletzt war.“Eine Sekunde verging. „Aber nicht genug, um zu bestätigen, dass jemand gestorben ist.“Hoffnung.Klein.Zerbrechlich.Aber dennoch Hoffnung.Lucas.Sophia.Einer von ihnen könnte noch am Leben sein.Damian war bereits auf dem Weg zur Kommandozentrale. „Besorgen Sie alle Kameras im Umkreis von fünf Blocks um dieses Hotel.“„Ich mache es bereits.“Victor folgte ihm. „Ich werde unsere Feldteams alarmieren.“Innerhalb von Sekunden leerte sich der Raum. Nur Evelyn blieb zurück. Elizabeth bemerkte: „Margaret auch.“Evelyn sah die beiden Frauen an. „Keiner von euch sah überrascht aus.“Margaret seufzte. „Ich hatte Angst, Richard würde aufhören, Politik zu machen.“Elizabeth nickte. „Wen
Kapitel 95.Im Raum blieb es still. Alle Augen waren auf den Sicherheitsmonitor gerichtet. Die Frau ging mit ruhigen, gemessenen Schritten weiter in Richtung Atlas-Hauptquartier.Elizabeth antwortete nicht sofort. Das Zögern allein reichte aus, um alle unruhig zu machen. Damian verschränkte die Arme. „Elizabeth.“Schließlich wandte sie den Blick vom Bildschirm ab. Die Angst in ihrem Gesichtsausdruck war nicht zu übersehen. „Margaret Sinclair.“Der Name sagte Evelyn nichts. Victor auch nichts. Aber Catherine versteifte sich sichtlich. Und das reichte. Denn Catherine verlor fast nie die Kontrolle über ihre Reaktionen. „Was ist das?“ fragte Evelyn. Catherine schluckte. „Sie hat mit uns gearbeitet.“Eine Pause. „Vor Jahren.“Die Antwort erzeugte nur noch mehr Fragen. Elizabeth atmete langsam aus. „Hat bei uns nicht funktioniert.“Ihre Stimme war ruhig. „Sie hat geholfen, Zwillinge aufzubauen.“Stille erfüllte den Raum. Victor starrte. „Was?“„Bevor Richard besessen wurde.“Elizabeth sah e
Kapitel 7Im Raum herrschte völlige Stille. Evelyn spürte, wie sich die Worte wie Eis in ihrer Brust festsetzten. Da war Blut darin. Lucas sah fassungslos aus. „Was?“Damians Gesichtsausdruck blieb grimmig, als er das Telefon wieder in die Jackentasche steckte. „Ihr Auto wurde verlassen in der Inne
Kapitel 6Evelyn starrte entsetzt auf die eingefrorenen Sicherheitsaufnahmen. Lucas. Das Bild brannte sich in ihr Gedächtnis – die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, sein Griff fest um Sophias Arm, während sie neben ihm in der Nähe des Aufzugs kämpfte. „Nein…“, flüsterte sie. Ihre Stimme klang kaum m
KAPITEL 5Regen hämmerte gegen die Windschutzscheibe, als Damians schwarzer SUV durch die Straßen von New York City raste. Evelyn saß steif auf dem Beifahrersitz, Sophias verängstigte Stimme wiederholte sich endlos in ihrem Kopf. Ich glaube, jemand folgt mir. Dann der Schrei. Dann Stille. Ihre Fing
KAPITEL 4Im Rehabilitationsraum herrschte schwere Stille, während der Fernseher weiter lief. Evelyn starrte auf den Bildschirm, ihr Puls hämmerte schmerzhaft in ihren Ohren, während sich Reporter wie Geier um den Eingang des Gerichtsgebäudes drängten. Lucas sah unter den blinkenden Kameras angespa







