„Es sind zwei Wochen“, fuhr ich fort, meine Stimme jetzt leiser, aber nicht weniger gefährlich. „Zwei Wochen, und alles, was wir haben, sind falsche Hinweise und Sackgassen. Wenn ihr sie nicht finden könnt, brauche ich vielleicht Leute, die dazu in der Lage sind.“Die Drohung hing in der Luft. Ich wusste, dass ich zu weit ging. Ich wusste, dass sie alles taten, was sie konnten. Aber dieses Wissen änderte nichts, denn meine Tochter war noch immer verschwunden, und Sierra … Verdammt. Bei dem Gedanken an sie zog sich meine Brust zusammen.Ich sagte nichts weiter. Ich wandte mich nur ab, stützte die Hände auf den Tisch und starrte auf die Karte hinunter, auf die Ansammlung roter Markierungen, die mich mit jedem Blick verhöhnten.Mein Handy klingelte, der Ton durchschnitt die angespannte Stille. Es war Adrian.„Hast du irgendetwas gefunden?“, fragte ich ohne jede Begrüßung.Unsere Begegnungen waren, gelinde gesagt, angespannt gewesen. Es war, als könnten wir einander kaum noch ertragen
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