NAIMA„Um wie viel Uhr soll ich dich abholen?“, fragte Zavian vom Fahrersitz seines Maseratis aus, die Hände locker am Lenkrad, während er einen kurzen Blick auf sein Handy warf. Eine neue Nachricht von Elian leuchtete auf dem Display auf, der helle Schein brach die Dämmerung im Wageninneren. Der Motor brummte leise im Leerlauf, und der vertraute Geruch von Leder und Zavians Parfüm hing in der Luft.Ich drückte die schwere Tür auf und sah finster auf sein Handy. Es war nicht so, dass ich Elian nicht vertraute – zumindest nicht ganz. Es war nur so, dass ich wusste, sie bedeuteten immer neuen Ärger, neue Risiken, neue Komplikationen. Ich wollte einfach, dass das alles endlich ein Ende hatte, und sie waren die einzigen Menschen, denen wir momentan wirklich vertrauen konnten. Jeder andere in dieser Stadt fühlte sich an wie eine potenzielle Bedrohung, ein weiteres Stück in Alarics verdrehtem Spiel.„Ich glaube, um sieben“, antwortete ich und strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr.„Willst
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