NAIMA„Wo gehen wir hin?“, fragte ich leise und starrte in die völlige Schwärze der Augenbinde. Meine Finger krallten sich leicht in den Stoff meines Kleides, während der Wagen langsam zum Stehen kam.Zavian antwortete nicht sofort. Ich hörte, wie er den Motor abstellte, die Tür öffnete und dann um den Wagen herumging. Einen Moment später öffnete er meine Beifahrertür. Ein sanfter, kühler Wind strich über meine Wangen, und der unverkennbare salzige Duft des Meeres schlug mir entgegen. Wellenrauschen drang leise an meine Ohren. Als ich meine Hand in seine legte, half er mir vorsichtig aus dem Auto, als wäre ich zerbrechlich.„Zavian, wir müssen wirklich los“, sagte ich mit belegter Stimme. „Sonst verpasst du deinen Flug.“Die letzten drei Wochen waren ein einziges Wirbeln aus Kisten packen, Listen abhaken und stillen Abschiedsmomenten gewesen. Zavian, seine Mutter, Freya und ich hatten alles gegeben, damit er bestens vorbereitet nach Düsseldorf gehen konnte. Die Scouts hatten klargemac
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