Drei Jahre später Der Sommer in Rom war heiß und golden, und das Haus auf dem Palatin hatte sich in ein echtes Zuhause verwandelt. Valeria Aurelia Luna feierte heute ihren achten Geburtstag. Sie war kein kleines Mädchen mehr. Mit acht Jahren war sie eine schlanke, lebendige junge Dame mit langen, welligen schwarzen Locken, die ihr bis zur Mitte des Rückens reichten, und Augen, die in einem intensiven Goldblau leuchteten. Ihre Magie war nun ein natürlicher Teil von ihr – elegant, kontrolliert und wunderschön. An diesem Morgen wachte sie auf und rannte sofort in den Garten. Die purpurnen Lichtkugeln, die sie als Kind erschaffen hatte, waren nun zu komplexen, lebendigen Konstrukten geworden. Sie konnte kleine leuchtende Tiere erschaffen, die stundenlang existierten, oder sanfte Schutzkuppeln, die nicht nur schützten, sondern auch beruhigten. „Mama! Papa! Ich bin acht!“, rief sie strahlend, als sie ihre Eltern auf der Terrasse sah. Livia lachte und breitete die Arme aus. Valeria war
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