Die Dunkelheit der Zelle war erdrückend, doch meine Sinne hatten sich längst an das Fehlen von Licht angepasst. Mein Fokus lag einzig und allein auf dem kalten Metallring, der sich wie ein parasitärer Würgegriff um Kaels massiven Hals schloss.„Halt still“, flüsterte ich und strich mir eine schweißnasse Haarsträhne aus der Stirn.Ich kniete auf dem harten Betonboden, direkt zwischen Kaels ausgestreckten Beinen, um nahe genug an seinen Nacken heranzukommen. Meine Oberschenkel berührten fast seine Hüften. Die übernatürliche Hitze, die sein Körper abgab, war in der eisigen Zelle ein Segen, raubte mir aber gleichzeitig den Atem. Jedes Mal, wenn sich sein tiefer Brustkorb hob, streifte er mich leicht.„Du verschwendest deine Zeit, Jada“, grollte er leise. Er saß stocksteif da, die Hände zu Fäusten geballt, um den Drang zu unterdrücken, mich von der gefährlichen Elektronik wegzustoßen. „Dieser Kragen ist mit meinem zentralen Nervensystem verbunden. Wenn du den falschen Draht durchtrennst, se
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