Lucias PerspektiveAm Esstisch herrschte eine seltsame Stille. Ich blickte immer wieder von einem zum anderen am Tisch und fragte mich, was los war.Ein paar Minuten vergingen, dann hustete Daniel ein einziges Wort hervor. „Training.“Ich verschluckte mich, das Essen geriet mir in die falsche Kehle. Ryan, der neben mir am Tisch saß, handelte sofort, räumte meine Atemwege frei und drückte das Essen heraus.Während ich hustete und meine Kehle brannte, warf ich meinem Bruder, der stolz grinste, einen bösen Blick zu. Jodie schlug ihm auf den Arm, ein kleines Lächeln spielte um ihre Lippen.„Geht es dir gut?“, fragte Peter, der offenbar nichts von dem versteckten Scherz mitbekommen hatte, der am Tisch die Runde machte.Ich nickte, mein Appetit war mir verflogen. Ich ließ den Kopf auf den Tisch sinken, während ich nachdachte. Es musste einen Weg geben, zu verhindern, dass solche Gelüste zur täglichen Routine wurden.Würde es helfen, Ryan aus dem Weg zu gehen? Nein, das Training mit ihm war
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