Sie kamen am Mittag des nächsten Tages.Kein Bote, keine Ankündigung. Finn spürte sie, bevor irgendjemand sie sah – er stand mitten im Frühstücksraum, erstarrte, das Brot in der Hand vergessen.„Sie sind hier", sagte er.„Wer?", sagte Kas.„Asgir."Ren stand sofort auf. „Wo?"„Haupttor."Wir gingen alle zusammen, schnell, ohne zu rennen, weil Rennen Schwäche zeigen würde, und ich verstand das jetzt instinktiv, ohne dass mir jemand erklären musste.Am Tor standen acht Wölfe.Mehr als Korrin. Größer, auch in Menschenform – breite Schultern, harte Augen, die Art von Präsenz, die einem sagte, sie hatten gekämpft und gewonnen, mehrmals.An der Spitze stand ein Mann, der älter wirkte als die anderen, Narben über einer Wange, Augen so dunkel, dass sie fast schwarz erschienen.„Lena Vael", sagte er, kein Lächeln, keine Höflichkeit. „Ich bin Asgir. Ich nehme an, du weißt, warum ich hier bin."„Erklär es mir trotzdem", sagte ich, meine Stimme fester, als sich mein Inneres fühlte.„Korrin hat di
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