Ein massiver Stuhl aus dunklem Holz, mit hoher Rückenlehne wie ein mittelalterlicher Thron. Die Armlehnen sind breit, durch Gebrauch poliert. Die Füße sind mit Mustern beschnitzt, die ich nicht erkenne. Ein Stuhl, der scheinbar schon immer da war, der Teil des Steins, der Stille, des Halbdunkels zu sein scheint. Er steht neben dem Stuhl. Schwarzer Anzug, weißes Hemd, der Kragen offen über seinem kräftigen Hals. Dieselbe nüchterne Eleganz wie beim ersten Mal, dieselbe Aura absoluter Kontrolle. Er hält nichts in den Händen, macht keine Geste. Er wartet einfach, die Arme am Körper entlang, den Blick auf die Tür gerichtet, durch die ich gerade eingetreten bin. Auf mich. Er sagt nichts. Er mustert mich. Sein Blick geht von meinem zum Knoten hochgesteckten Haar aus, wandert meinen freigelegten Nacken hinab, verweilt auf dem schwarzen Lederhalsband, gleitet über meine Schultern, a
Last Updated : 2026-07-17 Read more