Das Wort dreht sich in meinem Kopf in einer Schleife, quälend, obsessiv. Daddy. Dieses Wort, das ich im Dunkeln meines Zimmers gemurmelt habe, um zu sehen, wie es in meinem Mund klingt, meinem wahren Mund, dem, der noch nicht darauf dressiert ist, es zu sagen. Es klingt obszön. Es klingt verboten. Es klingt wie ein Schlüssel, der Türen in mir öffnet, die ich nicht kannte, Türen, hinter denen Dinge schlummern, die ich nicht sehen will. Ich schäme mich. Stunden angesammelter, geschichteter Scham, die auf meiner Brust lastet wie ein Bleimantel. Scham, akzeptiert zu haben. Scham, zurückgekehrt zu sein. Scham, nicht die Polizei gerufen zu haben, nicht geflohen zu sein, nicht getan zu haben, was jede vernünftige Person an meiner Stelle getan hätte. Aber unter der Scham eine Hitze, die mich nicht mehr verlässt. Eine Glut, die in meinem Unterleib schwelt, heimtückisch, hartnäckig, unempfindlich gegen die Argumente meiner Vernunft. J
Last Updated : 2026-07-16 Read more