Der Wald war wieder still geworden. Das fremde Heulen war verklungen, doch sein Echo schien noch immer zwischen den alten Bäumen zu hängen. Niemand auf der Lichtung sagte ein Wort. Lina spürte, wie sich die Stille um sie legte, schwer und beinahe greifbar, während ihr Blick auf Aron ruhte. Noch immer stand er unter dem mächtigen Baum, dessen ausladende Äste sich schützend über ihn spannten, und zum ersten Mal begriff sie, weshalb all ihre Träume sie ausgerechnet an diesen Ort geführt hatten. Es war nie nur ein Baum gewesen. Es war der letzte Ort, an dem Hoffnung überlebt hatte. Sie bemerkte, wie Darok langsam näher trat. Seine Bewegungen waren vorsichtig, als fürchte er, dieser Augenblick könne zerbrechen, sobald jemand zu hastig handelte. Jahrzehnte lang hatte er geglaubt, seinen Freund endgültig verloren zu haben. Nun standen sie sich wieder gegenüber, und dennoch wagte keiner von beiden, die wenigen Schritte zwischen ihnen zu schließen. Aron lächelte schwach. Es war kein glückl
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