Der silberne Spiegel in der Luft flirrte wie eine heiße Quelle, doch die Kälte, die von ihm ausging, war absolut. Es war eine Kälte, die nicht die Haut berührte, sondern direkt die Seele erreichte. Kael starrte in das Auge seines Spiegelbildes. Dort, wo seine eigenen Augen menschlich, müde und von unzähligen Kämpfen gezeichnet waren, blickte ihn in der silbernen Fläche eine kalte, vollkommene Entität an. Es war kein Mensch mehr. Es war eine Idee von Ordnung, geschmiedet aus Licht und eisiger Logik. „Es ist ein Abbild dessen, was sie aus uns machen wollen“, flüsterte Seraphina. Sie hatte den Rover verlassen. Ihre Füße berührten das silbrige Gras, das hier am Fuß des Berges wuchs – eine Vegetation, die nicht lebte, sondern schlicht existierte, kristallin und unveränderlich. „Sie bieten uns den Aufstieg an“, sagte Kael und trat neben sie. Seine Jäger-Klinge leuchtete in seiner Hand, doch das blaue Plasma wirkte hier, im Angesicht der silbernen Leere, seltsam schwach. „Sie wollen, dass
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