Die Rückkehr zur Metropole war kein Triumphzug, sondern ein Ankommen. In den Monaten, die folgten, wandelte sich das Antlitz der Stadt so radikal, dass ein Fremder, der noch vor einem Jahr durch die Ruinen geschlichen war, sie nicht mehr wiedererkannt hätte. Die vertikalen Gärten, die Finn und Rya initiiert hatten, waren zu üppigen, hängenden Wäldern zusammengewachsen. Die kristallinen Pfeiler, die das Wissen der Welt in sich trugen, waren nun Teil des täglichen Lebens – man „las“ in ihnen nicht wie in einem Buch, man spürte das Wissen, wenn man an ihnen vorbeiging. Doch für Kael und Seraphina war der Drang zu wandern noch immer präsent. Eines Tages fanden sie sich am Rande des großen Hafens wieder, wo die Schiffe, die einst für den Krieg gebaut wurden, nun zu Fischkuttern und Erkundungsbooten umgebaut worden waren. Dort trafen sie auf einen alten Mann, den sie seit den Tagen des Widerstands nicht mehr gesehen hatten: Elias, der einstige Wächter der unteren Ebenen. Er stand am Kai
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