Veras SichtVivian umkreiste mich langsam wie ein Raubtier, das seine Beute einschätzt. „Nenn deinen Preis“, sagte sie. „Was immer du willst, ich gebe es dir. Geld? Ein neues Territorium? Ein bequemes Leben irgendwo weit weg von hier? Nenn es einfach.“„Raus hier“, sagte ich, meine Stimme kalt.„Sei vernünftig“, sagte Vivian und blieb vor mir stehen. „Denk darüber nach, was ich dir anbiete. Du könntest alles haben, was du willst. Du könntest irgendwo anders neu anfangen, weit weg von all dem Urteil und dem Schmerz.“„Ich sagte, raus hier.“Vivian lachte, ein Geräusch, das an meinen Nerven kratzte. „Du glaubst wirklich, du kannst das gewinnen? Du glaubst wirklich, Dante wird dich seinen Eltern vorziehen?“„Das hat er bereits“, sagte ich, obwohl Zweifel in meine Stimme kroch.„Vorläufig“, stimmte Vivian zu. „Aber Eltern haben eine Art, das zu bekommen, was sie wollen. Sie haben Verbindungen, Einfluss, Macht. Sie können Dante das Leben sehr schwer machen, wenn er nicht mitspielt.“Ich wu
Mehr lesen