Veras Sicht Ich erstarrte, meine Hand noch immer erhoben von dem Schlag auf sein Gesicht. Das Geräusch der Ohrfeige hallte in meinen Ohren wider und vermischte sich mit dem Hämmern meines Herzens. Was hatte ich getan? Ich hatte noch nie jemanden geschlagen, doch die Frustration und der Verrat waren aus mir herausgeplatzt, bevor ich es aufhalten konnte. „Vera –“ Dantes Stimme war sanft, trotz des roten Abdrucks, der sich auf seiner Wange bildete. Seine Hand fing mein Handgelenk ein, als ich versuchte, mich zurückzuziehen. „Bitte geh nicht.“ „Lass mich los“, sagte ich, meine Stimme brach. „Nicht, bis du mir zuhörst“, erwiderte er, sein Griff fest, aber nicht schmerzhaft. „Bitte, cara. Es tut mir leid. Es tut mir so leid, dass ich es vor dir verheimlicht habe.“ „Dann sag mir die Wahrheit“, forderte ich, während Tränen über mein Gesicht strömten. „Jetzt sofort. Erklär mir alles.“ Dante öffnete den Mund, schloss ihn dann wieder. Der innere Konflikt in seinen Augen war deutlich zu
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