Kapitel 30Stille erfüllte den Raum. Niemand bewegte sich. Niemand atmete. Catherines Worte schienen noch lange, nachdem sie sie ausgesprochen hatte, in der Luft zu hängen.Der Mörder ihrer Mutter. Nach fünfzehn Jahren. Nach endlosen Fragen. Nach einem Leben voller Trauer. Die Möglichkeit, dass er noch am Leben war, traf sie härter als erwartet. „Weißt du, wer er ist?“ fragte Damian. Seine Stimme war erschreckend ruhig. Die Art von Ruhe, die unmittelbar vor einem Sturm herrschte. Catherine nickte einmal. „Ich weiß genug.“„Das ist keine Antwort.“"NEIN."Ihr Blick traf seinen stetig. „Ist es nicht.“Damian trat einen Schritt vor. Serena bemerkte sofort, wie sich die Gefahr in ihm aufbaute. „Damian.“Er ignorierte sie. „Sag mir seinen Namen.“Catherine zögerte. Gerade lange genug, um bemerkt zu werden. Interessant. Sehr interessant. Weil sie sich nicht weigerte. Sie hatte Angst. Tatsächlich Angst. Und wenn jemand wie Catherine Monroe diesen Mann fürchtete –Das bedeutete, dass er nicht
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