Kapitel 47.Lucas Bennett stand in der Dunkelheit des Tunnels. Regenwasser tropfte aus seiner zerrissenen Jacke. Prellungen bedeckten eine Seite seines Gesichts. Seine Augen waren blutunterlaufen. Wild. Instabil. Und die Waffe in seiner Hand war direkt auf Damian Hayes gerichtet. Einige Sekunden lang bewegte sich niemand. Niemand sprach. Sophia sah aus, als hätte sie vergessen, wie man atmet. „Lucas…“Ihre Stimme hallte kaum durch den Tunnel. Lucas sah sie nicht einmal an. Seine gesamte Konzentration blieb auf Damian gerichtet. Interessant. Sehr interessant. Denn nach allem, was passiert war, nach Monaten des Verrats, der Besessenheit und des Herzschmerzes, sah Lucas Damian immer noch als den Feind. Vielleicht, weil es einfacher war. Vielleicht, weil es weniger weh tat, Damian die Schuld zu geben, als sich seinen eigenen Fehlern zu stellen. Damian senkte langsam seine Waffe. Nicht aufgeben. Berechnend. Immer berechnend. „Lucas.“Der jüngere Mann lachte bitter. „Tu es nicht.“Das einze
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