„Maya!“, schrie er immer noch und hämmerte laut gegen die Tür. „Du wolltest die Tür nicht öffnen, oder? Du hast nur noch 48 Stunden! Ich gebe dir 48 Stunden, um dich schleunigst nach Hause zu schleppen, sonst bist du selbst schuld!“, drohte er.Ich saß still auf dem kalten Boden, die Beine zusammengepresst, das Knie an die Brust gezogen. Jedes seiner donnernden Worte stach mir ins Herz. Ein tiefer, stechender Schmerz. Dann hörte ich seine Schritte, er war endlich fort. Langsam sank ich zu Boden.Die Bilder blitzten vor meinem inneren Auge auf. Seine Lippen verschränkten sich mit Amilas. Seine Hand ruhte an ihrem unteren Rücken, als gehöre sie dorthin. So hatte er mich noch nie gehalten. So leidenschaftlich hatte er mich noch nie geküsst.Er berührte mich kaum. Alles, was er tat, war, seine Krawatte in die eine Ecke zu werfen, seine Schuhe in die andere, dann positionierte er seine Kamera so, dass sie jede Szene einfangen konnte, in der ich mich an ihm rieb.Nur so konnte ich ihn dazu
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