Die Maske fällt. Die Anspannungen in seinem Gesicht verschwinden, diese Falten, die seine Stirn und seine Mundwinkel furchen. Seine Augen werden weich, fast zärtlich. Seine Stimme verändert sich, wird tiefer, wärmer, lebendiger. Er nimmt Stella in die Arme und wird zu einem anderen Mann. Einem Mann, den ich nicht kenne. Einem Mann, von dem ich nicht dachte, dass er es sein könnte. Er spricht Neapolitanisch mit ihr, die Sprache seiner Mutter, die Sprache seiner Kindheit. Er singt ihr Wiegenlieder vor, die ich nicht verstehe, die mich aber zum Weinen bringen. Er geht stundenlang mit ihr durch die Nachbarschaft, zeigt ihr die Bäume, die Vögel, die Schaufenster. Er kauft ihr Stofftiere, Kleidung, Spielzeug. Er überschüttet sie mit Geschenken, als ob er etwas wiedergutmachen, als ob er sich freikaufen wollte, als ob Liebe in Teddybären gemessen würde. Matteo schließt sich in der Zwischenzeit in seinem Zimmer ein oder geht aus. Er erträgt es nicht, sie zusammen zu sehen. Er sagt es nicht
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