Er dachte, ich lerne endlich. Ich ging schon.
Als Adriano Morelli bemerkte, dass ich seit drei Tagen keine einzige Haushaltsanfrage mehr gestellt hatte, rief er mich zum ersten Mal seit Monaten persönlich an.
„Serafina“, sagte er mit ruhiger, geduldiger Stimme, „die Klinik ist freigegeben. Deine Akte steht wieder ganz oben auf der Prioritätenliste. Na, verstehst du jetzt? Wenn du aufhörst, alles schwierig zu machen, und endlich begreifst, wie diese Familie funktioniert, sorge ich dafür, dass du gut versorgt bist.“
Er klang immer dann am sanftesten, wenn er mich daran erinnerte, wer wirklich die Kontrolle hatte.
Was er allerdings nicht wusste: In dem Moment, als sein Name auf meinem Bildschirm aufleuchtete, waren die Scheidungspapiere lä